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MitgliederTacheles mit Aviel – Israels Reservisten verlieren die Motivation zu kämpfen

Tacheles, offen und unverblümt sage ich meine Meinung. Die Kampfbereitschaft lässt nach – das höre ich immer häufiger in meinem Umfeld und in den Medien.

Reservisten
Israelische Reservesoldaten bei einer Militärübung auf den Golanhöhen im Norden Israels am 8. Mai 2024. Foto: Ayal Margolin/Flash90

Junge Väter, Studenten, Selbstständige, Angestellte – am 7. Oktober ließen alle Reservisten alles stehen und liegen und eilten in den Krieg, um das Land zu verteidigen. Junge Israelis, die nach ihrem Armeedienst mit Kameraden in Südamerika oder Fernost unterwegs waren, buchten ohne Zögern den nächsten Flug zurück, um sich der Verteidigung Israels anzuschließen. Auch bei uns zu Hause gab es keinen Moment des Zögerns: Am Schabbatmorgen rannten alle drei unserer Söhne in den Süden – ebenso unser Schwiegersohn. Ein nationaler Instinkt erfasste Israels Reservisten, sie griffen instinktiv zum Schwert. Es lag in der Luft – es brauchte keine Mobilisierungsbefehle. Damals schrieb ich oft darüber, wie sehr mich unsere „TikTok-Generation“ beeindruckt. Sie war es, die das Land gerettet hat. Die Regierung muss aufpassen, die Motivation der israelischen Reservisten nicht zu verspielen. Israel kann diesen Krieg nicht endlos weiterführen – auch wenn es endlos viele Ausreden dafür gibt. 41 Prozent der Reservisten wurden entlassen oder mussten ihren Arbeitsplatz aufgeben. Die Regierung muss dringend umdenken – im Hinblick auf die Reservisten!

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Patrick Callahan

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