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MitgliederTacheles mit Aviel – Gipfel der Arabischen Liga ohne Palästinenser

Tacheles, offen und unverblümt sage ich meine Meinung. Nicht einmal die Arabische Liga will die Palästinenser zum Gipfel in Kairo einladen, obwohl es um den Wiederaufbau des Gazastreifens geht.

Isoliert - Palästinenserchef Mahmud Abbas. Foto: EPA-EFE/ALAA BADARNEH / POOL

Kurz gesagt: Sowohl die PLO als auch die Hamas wurden ausgeschlossen. Beide stießen auf deutliche Ablehnung, als sie an den Vorgesprächen in Riad teilnehmen wollten. Die arabischen Regierungen teilten den Palästinensern mit, sie sollten ihre Positionen schriftlich übermitteln. Die Arabische Liga drängt die Palästinenser in eine Nebenrolle bei der Gestaltung der Zukunft des Gazastreifens. Das ist auf der einen Seite seltsam, denn in den arabischen Medien erhält man den Eindruck, dass sich diese für den palästinensischen Zweck einsetzen. Aber andererseits überrascht das nicht, denn die arabischen Regierungen haben das Vertrauen in die Palästinenser verloren – nicht nur darin, den Konflikt mit Israel zu lösen, sondern auch darin, zunächst ihre internen Streitigkeiten beizulegen. Jetzt muss anders gehandelt werden, und am besten ist es, wenn Israel zuerst die Hamas im Gazastreifen vernichtet. Das würde vieles für die Arabische Liga einfacher machen. Die Palästinenser sind nicht mehr als der klassische Fall von Lots Frau, die in der biblischen Geschichte zurückblickte, anstatt nach vorne in die Zukunft.

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Patrick Callahan

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Ein Kommentar zu “Tacheles mit Aviel – Gipfel der Arabischen Liga ohne Palästinenser”

  1. Stephan Wolf sagt:

    Die Medien und Bevölkerungen in allen arabischen und auch in allen anderen muslimisch geprägten Ländern werden sich gegen alle bei ihnen aktiven radikalen Islamisten wenden, alle Jihadisten, Aufwiegler und Hetzer ächten und nicht mehr auf sie hören. Die Verführung durch den Dajjal geht seinem Ende zu und die Völker werden wieder nüchtern. Dieser unheilbringende Geist und damit auch der Zornwein verflüchtigen sich und man sieht die Dinge wieder klar, wie sie sind. Die Empörerei und der Aufruhr hören überall wieder auf, man lässt die Israelis die palästinensische Frage jetzt nach ihren Interessen lösen und streitet nicht mehr gegen Gottes Willen.

    Denn Gott geht in seinen Entscheidungen nicht nach den eitlen Wünschen der Muslime, er entscheidet, was er will und setzt das gegen ihren Willen durch. Es mag ihnen zuwider sein, aber sie werden nichts dagegen tun können, als sich zu empören und dadurch den Zorn Allahs weiterhin auf sich zu ziehen. Die Aufgebrachtheit um diese Sache legt sich wieder, man beruhigt sich und lässt die Palästinenser sich um sich selbst kümmern. Denn sie nehmen ja ohnehin keinerlei Hilfe oder wohlmeinenden Rat an. Sie wollen weiter nach ihren Wünschen in die Irre gehen und man wird sie nicht aufhalten, aber auch nicht mehr unterstützen.

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