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Sukkot Sameach! Frohes Laubhüttenfest!

Gleich nach Jom Kippur begannen die Vorbereitungen zum einwöchigen Laubhüttenfest, Sukkot. Überall hörte man ein fleißiges Hämmern, um die Sukkah, die Laubhütte, aufzubauen.

Sukkot
Jüdische Kinder lernen am 10. Oktober 2024 in einem Kindergarten in Moshav Yashresh die Bräuche von Sukkot kennen, dem jüdischen Laubhüttenfest. Foto: Yossi Aloni/Flash90

Heute Abend beginnt das Laubhüttenfest, Sukkot. Es erinnert uns an den 40-jährigen Gang des Jüdischen Volkes durch die Wüste nach dem Auszug aus Ägypten. In dieser Woche wird die sogenannte Sukkah, die Laubhütte gebaut, wo in der Woche des Festes die Mahlzeiten eingenommen werden sollen. Viele religiöse Juden übernachten auch dort. Die Laubhütte ist eine Erinnerung an die einfachen Hütten, in denen das Volk Israel in der Wüste übernachtet hatte. Für die Laubhütte braucht man die sogenannten „4 Minim“, die vier Bestandteile des traditionellen Feststraußes, die schon vor dem Jom Kippur auf besonderen Märkten verkauft wurden. Dieser Feststrauß besteht aus vier verschiedenen Arten:

  1. Der Etrog, eine Frucht des Zitrusbaums mit einem guten Geruch und Geschmack, er repräsentiert das Thorastudium und das Erfüllen der Gebote. Für das Aussehen des Etrogs gibt es strenge Richtlinien. Je genauer der Etrog diesen Richtlinien entspricht, desto wertvoller ist er.
  2. Der Lulav, ein Palmwedel eines Baumes, dessen Früchte, die Datteln, wohl geruchlos sind, aber sehr gut schmecken, er repräsentiert jemanden, der nicht viel weiß, die Thora nicht so intensiv gelernt hat, aber nach den Geboten lebt. Dieser Palmwedel muss gerade sein und die einzelnen Rispen dürfen nicht zu dicht beieinanderliegen.
  3. Der Myrtenzweig, der sehr gut riecht, aber geschmacklos ist. Er repräsentiert jemanden, der sehr viel in der Thora studiert, aber sich selbst nicht so sehr daran hält. Der Myrtenzweig soll aus drei Zweigen bestehen, mit jeweils drei Blättern.
  4. Die Bachweide, die weder einen guten Geruch oder Geschmack hat, und für jemanden steht, der weder die Thora studiert hat noch ihre Gebote befolgt. Hier genügen zwei Zweige, der Stiel sollte rot sein und die Blätter schmal und lang. Da die Bachweide immer frisch sein sollte, wird sie im Laufe des einwöchigen Festes mehrmals ausgewechselt.

 

Juden beim Einkaufen auf dem „Vier-Arten-Markt“ außerhalb des Mahane Yehuda Marktes in Jerusalem am 14. Oktober 2024 vor dem jüdischen Feiertag Sukkot. Foto von Yonatan Sindel/Flash90.

Sukkot in Israel (Ortszeit) :

  • Jerusalem – Beginn 17:25 Ausgang 18:48
  • Tel Aviv – Beginn 17:47 Ausgang 18:43
  • Haifa – Beginn 17:35 Ausgang 18:42
  • Beersheva – Beginn 17:47 Ausgang 18:44
  • Eilat – Beginn 17:38 Ausgang 18:43

 

Die Redaktion von Israel Heute wünscht ihren Lesern ein gesegnetes Laubhüttenfest! Während des Feiertages werden wir Sie auf unserem Telegram-Kanal über alle wichtigen Ereignisse auf dem Laufenden halten.

Sukkot Sameach!

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Patrick Callahan

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