(JNS) Ein Soldat der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) ist am Mittwoch bei Kampfhandlungen im südlichen Gazastreifen gefallen, wie das Militär mitteilte.
Bei dem Gefallenen handelt es sich um den 25-jährigen Master Sgt. (res.) Abraham Azulay aus Yitzhar, der als Bediener schwerer Pionierfahrzeuge im Südkommando eingesetzt war.
Nach einer ersten Untersuchung der IDF ereignete sich der Vorfall bei einem Einsatz in Khan Yunis, als palästinensische Terroristen aus einem unterirdischen Tunnel auftauchten und das Feuer auf israelische Truppen eröffneten.
Die Angreifer versuchten, Azulay zu entführen. Er wehrte sich, wurde dabei jedoch erschossen.
IDF-Kräfte vor Ort erwiderten das Feuer, trafen mehrere der Terroristen und verhinderten so die Entführung.
Das Militär teilte mit, der Vorfall werde weiterhin untersucht.
Bereits am Dienstag hatte die IDF gemeldet, dass fünf Soldaten durch einen Sprengsatz im Gebiet von Beit Hanoun im nördlichen Gazastreifen getötet wurden.
Bei den Gefallenen handelt es sich um Moshe Nissim Frech (20) aus Jerusalem, Meir Shimon Amar (20) aus Jerusalem, Noam Aharon Musgadian (20) aus Jerusalem, Benyamin Asulin (20) aus Haifa und Moshe Shmuel Noll (21) aus Beit Shemesh.
Seit Beginn der Bodenoffensive im Gazastreifen am 27. Oktober 2023 beläuft sich die Zahl der gefallenen israelischen Soldaten laut offiziellen IDF-Angaben auf 445. Insgesamt liegt die Zahl der Gefallenen an allen Fronten seit dem Massaker vom 7. Oktober 2023 bei 889.
Die IDF setzt ihre Bodenoperationen im Gazastreifen im Rahmen der Operation „Gideons Streitwagen“ fort – mit dem Ziel, die verbleibenden militärischen Fähigkeiten der Hamas zu zerschlagen, Schlüsselgebiete im Gazastreifen unter Kontrolle zu bringen und die 50 Geiseln zu befreien.




