Wenn man mitten in der Nacht von einem schrillen Alarm geweckt wird, ist das normalerweise kein gutes Zeichen. Aber bei uns in Israel ist das mittlerweile fast so alltäglich wie der Morgenkaffee. Seitdem es regelmäßig Vorabwarnungen vor möglichen Raketenangriffen aus dem Iran gibt, hat sich unser Tagesablauf spürbar verändert – oder sagen wir: erweitert.
Zuerst kam eine Nachricht wie: „Es besteht die Möglichkeit eines Raketenbeschusses in den kommenden 30 Minuten. Halten Sie sich in der Nähe eines Schutzraums auf.“ Klingt noch harmlos, oder? Aber schon das brachte unsere Routine durcheinander. Kurz darauf dann die zweite Meldung: „Es könnten bald Sirenen ertönen. Bleiben Sie in unmittelbarer Nähe eines Schutzraums.“ Und dann – manchmal eine halbe Stunde später – der eigentliche Alarm.
Das führte bei uns zu einer gewissen Unklarheit. Sitzen wir jetzt 20 Minuten im Schutzraum, bevor überhaupt etwas passiert? Oder war alles nur ein Fehlalarm? Und dann dieser App-Sound des Heimatfrontkommandos – immer gleich, immer schrill. Langsam reicht’s.
Gute Nachrichten heute früh: Das Heimatfrontkommando hat...
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Danke für den Einblick. Ihr seid tapfer. Möge der Herr euch und Israel behüten.