In Israel gibt es oft Werbung von Rabbinern, die um Spenden für ihre Yeshiva-Schulen bitten und manchmal göttlichen Segen versprechen.
Letzte Woche tauchte plötzlich eine YouTube-Werbung mit einem Rabbi auf, der anders war.
Er schrie aus tiefster Seele um Hilfe für ultraorthodoxe Mädchen, die von zu Hause weggelaufen sind oder rausgeworfen wurden! Es wirkte so authentisch, dass ich mehr darüber erfahren musste. Ist dieser Rabbi Fanger nur ein unglaublich guter Schauspieler und Spendensammler? Oder öffnet er ein Fenster zu einer traurigen, verzweifelten Ecke der israelischen Gesellschaft?
Dies geschah, nachdem meine Neugier bereits geweckt worden war, als ich durch ein neues ultraorthodoxes Wohnviertel in Tiberias unweit meines Dorfes spazierte. Jedes Mal, wenn ich ihre Kinder an Bushaltestellen auf den Bus zur Schule warten sehe, bin ich erstaunt, in was für einer anderen Welt sie leben.
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