Rabbiner: Seht die Zeichen, der Messias wird kommen!

Einem führenden israelischen Tora-Gelehrten zufolge steht er bereits vor der Tür.

Rabbiner: Seht die Zeichen, der Messias wird kommen!
Hadas Parush/Flash90

Israel steht kurz vor einer dritten Wahl in weniger als einem Jahr. Es ist eine beispiellose und offen gesagt peinliche Situation. Aber einige Rabbiner sagen, dass es einen Silberstreifen am Horizont gibt: Solche Turbulenzen müssen das Kommen des Messias ankündigen.

Rabbi Shlomo Amar, der frühere Oberrabbiner der Sepharden in Israel, teilte Anfang dieses Monats einer Versammlung mit, dass die Liste der deutlichen Zeichen des vergangenen Jahres einfach nicht ignoriert werden kann.

  1.  Israel scheint nicht in der Lage zu sein, eine Regierung zu wählen.
  2.  US-Präsident Trump, der mächtigste Staatschef der Welt, befürwortet wie König Cyrus die jüdische Souveränität im gelobten Land.
  3.  Die Könige der Welt kamen letzten Monat nach Jerusalem, um das jüdische Volk zu ehren.

“Davon haben wir nie geträumt!”, rief Rabbi Amar aus. “Wie können diese Dinge sein, wenn nicht als Vorbereitung auf das Kommen des Messias?”

 

Messias ist fast da

Rabbi Amar erzählte von einer kürzlichen Begegnung mit dem Rabbi, der 51 Jahre zuvor sein spiritueller Berater in der Jeschiva war. Dieser Rabbi ist immer noch eng mit Rabbi Chaim Kanievsky verbunden, der an derselben Jeschiva lernte und heute als einer der führenden Thora-Gelehrten in der orthodoxen jüdischen Welt gilt.

Amars ehemaligem spirituellen Berater zufolge wollte er vor kurzem gerade zu einer Auslandsreise aufbrechen, als Rabbi Kanievsky ihn anhielt und sagte: “Sie gehen ins Ausland? Wissen Sie nicht, dass der Messias vor der Tür steht?”

 

Zeichen der Zeit

Rabbi Amar fuhr fort:

“Alle großen Rabbiner dieser Generation sagen, dass der Messias sich offenbaren wird. Alle Zeichen, die die Propheten gaben, alle Zeichen, die in der Gemara, der Mischna, dem Midrasch vorhergesagt wurden, finden nacheinander statt. Wir müssen nur noch ein bisschen länger stark bleiben. “

Dann forderte er die Juden weltweit auf, sich zur Einhaltung der Thora zu verpflichten, insbesondere den Schabbat zu halten. Das orthodoxe Judentum hat lange Zeit gelehrt, dass der Messias erst kommen wird, wenn alle Juden den Schabbat heiligen.

Es ist bemerkenswert, wie sehr die Ermahnung von Rabbi Amar die von Jeschua (Jesus) widerspiegelt:

„Eure Lenden sollen umgürtet sein und eure Lichter brennend; und seid Menschen gleich, die ihren Herrn erwarten, wenn er von der Hochzeit aufbrechen wird, damit, wenn er kommt und anklopft, sie ihm sogleich auftun. Glückselig sind jene Knechte, welche der Herr, wenn er kommt, wachend finden wird! Wahrlich, ich sage euch: Er wird sich schürzen und sie zu Tisch führen und hinzutreten und sie bedienen. Und wenn er in der zweiten Nachtwache kommt oder in der dritten Nachtwache kommt und sie so findet, glückselig sind jene Knechte!

Das aber erkennt: Wenn der Hausherr wüsste, zu welcher Stunde der Dieb käme, so würde er wachen und nicht in sein Haus einbrechen lassen. Darum seid auch ihr bereit! Denn der Sohn des Menschen kommt zu einer Stunde, da ihr es nicht meint.“ (Lukas 12: 35-40.)

 

Beginnt mit dem Beten

Nur wenige Tage nachdem Rabbi Amar diese erstaunlichen Äußerungen gemacht hatte, äußerte Rabbi Avner Efghin eine ähnliche Ansicht in einem Interview mit dem religiösen israelischen Nachrichtenportal Kikar Hashabbat.

Efghin ist einer der weltbesten kabbalistischen Rabbiner und laut Kikar Hashabbat ein geistiger Führer einer wachsenden Anzahl orthodoxer Juden in ganz Europa und den Vereinigten Staaten.

Er glaubt ebenfalls, dass “das, was hier im letzten Jahr passiert ist, definitiv ein Zeichen für das Kommen des Messias ist. Es wäre [zu dieser Zeit] ratsam, die Tora zu studieren und zu beten.”

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