Vollständig geimpfte Frau ist Israels erster Omikron-Todesfall

Neue COVID-Variante breitet sich schnell aus und führt zu hohen Infektionsraten, obwohl die Zahl der Krankenhausaufenthalte gering bleibt

von Israel Heute Redaktion | | Themen: Coronavirus
Israel ist besorgt, dass Omikron seine Krankenhausstationen überfüllen könnte. Foto: Olivier Fitoussi/Flash90

Eine israelische Frau ist am Dienstag an COVID-19 gestorben. Die Gesundheitsbehörden vermuten, dass sie mit der Omikron-Variante infiziert war. Sollte sich dies bestätigen, wäre dies der erste Todesfall durch die neue Coronavirus-Variante in Israel.

Nach Angaben des Krankenhauses war die Frau vollständig geimpft und hatte sogar eine Auffrischungsimpfung (dritte Dosis) gegen COVID-19 erhalten.

Die Zahl der täglichen Neuinfektionen in Israel ist in dieser Woche zum ersten Mal seit vielen Monaten auf über 3.000 gestiegen, was Israel erneut in die Zwickmühle bringt, ob es neue Beschränkungen für die Öffentlichkeit verhängen soll oder nicht.

Doch während die Infektionsraten steigen, bleiben die Krankenhauseinweisungen relativ niedrig, zumindest im Moment. Lediglich 85 Menschen sind mit COVID-19 in einem ernsten Zustand ins Krankenhaus eingeliefert worden, und nur bei zwei von ihnen wurde die Omikron-Variante bestätigt.

Premierminister Naftali Bennett hat versprochen, seine aggressive Impfkampagne sowie gezielte Beschränkungen fortzusetzen und gleichzeitig alles in seiner Macht Stehende zu tun, um einen vollständigen Lockdown zu vermeiden.

“Unser Ziel ist es, die Wirtschaft, den Markt und die Geschäfte so weit wie möglich offenzuhalten und gleichzeitig zu vermeiden, dass die Krankenhäuser überlastet werden. Wenn wir wollten, könnten wir einen Lockdown vornehmen, aber das will niemand”, sagte er am Dienstag vor Reportern.

Gestern wurden 3947 neue Coronafälle gemeldet, die höchste Zahl seit September.

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