Israels Gegenwart wird oft im Licht der biblischen Zukunft gelesen. Immer wieder tauchen in Mainstream-Nachrichten Formulierungen auf wie „prophetische Erfüllung“, „Endzeit-Stimmung“ und darüber haben wir auch immer wieder berichtet. Doch was in den letzten Monaten geschah, hat selbst erfahrene Rabbiner erstaunen lassen, eine jahrhundertealte Prophezeiung über einen Endzeitkrieg in der Straße von Hormus, einem der gefährlichsten Schauplätze des aktuellen Konflikts zwischen Iran und dem Westen, wurde neu entdeckt und sorgt für Schockwellen in religiösen Kreisen. Religiöse Nachrichtenportale wie Arutz 7, Srugim und Emess berichten von nichts Geringerem als einem Puzzleteil biblischer Prophezeiung bis hin zum Krieg in den letzten Tagen. Die Webseiten stellen die Frage, ob sich Israel bereits mitten im Szenario von Jesaja, Gog und Magog befindet. Für viele Gläubige ist das kein Zufall, sondern die Erfüllung der Zeit. Es ist immer interessant und aufregend die religiösen und orthodoxen Webseiten zu verfolgen, die Israels Politik im Licht der biblischen Verheißungen betrachten und vorlegen.
Ein Schüler von Rabbi Dov Kook Shlita (שׁליט״א – „möge er leben...
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Zu allen Zeiten wird von Forschern und Tüftlern mit der Lupe nach der Zeit gesucht, in der unser Messias wiederkommt und alles neu macht. Das brachte ebenso viele Termine, wie offensichtliche Falschmeldungen. Denn Er wird kommen wie ein Dieb in der Nacht.
Für mich stellt sich die Frage, ob es ratsam/legitim ist, eine ausserbiblische Prophezeiung ernst zu nehmen, insbesondere wenn sie in der Verortung der prophezeiten Handlung etwas konstruiert erscheint. Zitat: „Die Beschreibung weitet also den Begriff Bozra weit nach Osten, über sein historisches Edom-Gebiet hinaus, in Richtung Persischer Golf“.