Konflikt

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Palästinenser wütend wegen der Hilfe israelischer Araber bei der Ergreifung von entflohenen Terroristen

„Inspirierende“ Flucht endet dank staatstreuer israelischer Araber in erbärmlicher Niederlage

Der ehemalige Terroristenführer Zakaria Zubeidi ist wieder in Handschellen, nachdem israelische Araber sich geweigert haben, ihm bei seinem gewagten Gefängnisausbruch zu helfen. Foto: David Cohen/Flash90

Die Flucht von sechs palästinensischen Terroristen aus einem israelischen Gefängnis in der vergangenen Woche hat in der palästinensisch-arabischen Gesellschaft für großes Aufsehen gesorgt, und es gab zahlreiche Aufrufe zur Unterstützung der Flüchtigen. Da so viele israelische Araber dem Aufruf der Hamas gefolgt waren, sich dem Krieg gegen Israel im vergangenen Mai anzuschließen, ging man davon aus, dass sie auch dieses Mal mithelfen würden.

Nachdem die Fahndung fast eine Woche alt war, warnten israelische Polizeibeamte, dass die gefährlichen Ausbrecher nicht so schnell wieder gefasst werden könnten. Besonders besorgt waren sie über den ehemaligen Terroristen Zakaria Zubeidi, der unter Palästinensern, israelischen Arabern und sogar israelischen Juden so etwas wie einen mythischen Status erlangt hatte. Sicherlich würde dieser charismatische Anführer die Unterstützung finden, die er brauchte, um den Israelis zu entkommen.

Aber nein. Letztendlich war es vor allem den Dutzenden von Hinweisen israelischer Araber zu verdanken, dass Zubeidi und drei seiner flüchtigen Landsleute am Wochenende gefasst wurden (zum Zeitpunkt der Veröffentlichung), zwei der Terroristen sind noch auf freiem Fuß.

„Vier Tage lang irrten die Entflohenen umher und glaubten, sie würden bei arabischen Israelis Schutz und Hilfe finden, aber sie haben sich geirrt“, twitterte der Minister für Innere Sicherheit, Omer Bar-Lev: „Überall, wohin sie sich wandten, wurden sie von arabischen Bürgern abgewiesen und die Polizei gerufen. Viel Respekt an alle verantwortungsbewussten Bürger!“

Die israelischen Araber weigerten sich nicht nur, den flüchtigen Terroristen Unterschlupf, Fahrzeuge oder andere logistische Unterstützung zu gewähren, sie wollten sie offenbar nicht einmal mit Essen versorgen.

Polizeibeamte berichteten, als sie Zubeidi und einen der anderen Flüchtigen auf einem Parkplatz im Norden Israels fanden, seien sie ausgehungert und verängstigt gewesen und hätten offensichtlich auf der Suche nach Nahrung im Müll gewühlt.

Die Palästinenser waren wütend, sowohl über die Tatsache, dass die Flüchtlinge keine Hilfe unter den israelischen Arabern finden konnten, als auch darüber, dass das, was sie anfangs als großartigen und inspirierenden Akt des Widerstands angepriesen hatten, in einem so erbärmlichen Misserfolg endete. Israelische Medien berichteten, dass die palästinensischen sozialen Netzwerke nach der Wiedereroberung Zubeidis mit bitteren und wütenden Beiträgen überschwemmt wurden.

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Patrick Callahan

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