Arabische Welt macht aus einer Fliege einen Elefanten

Das Spektakel, das in der arabischen Welt um die Flucht der sechs Terroristen veranstaltet wird, zeigt, wie verzweifelt nach einem kleinen Sieg gegen Israel gestrebt wird.

von Edy Cohen |
Foto: Twitter

Als die Nachricht von der Flucht der sechs Terroristen aus dem Gilboa-Gefängnis am Vorabend von Rosch Haschana die Runde machte, herrschte in den sozialen Netzwerken der arabischen Welt große Aufregung, insbesondere unter den Palästinensern und anderen Ländern der Region. Die Golfstaaten haben hingegen keinerlei Interesse an dem Gefängnisausbruch gezeigt.

Aber natürlich feiern die Länder an unseren Grenzen und unsere Nachbarvölker immer noch das, was sie als „Sieg über die Zionisten“ bezeichnen, und zwar wegen eines Teelöffels, der sechs mörderischen Terroristen half, einen Tunnel zu graben, der sie aus dem Gefängnis führte. Die Araber, die nach einem Sieg über Israel dürsten, haben diese Flucht völlig übertrieben.

Es ist allgemein bekannt, dass die arabischen Völker ihre Siege übertreiben. Bis heute vergessen die Araber nicht den Sieg von Saladin, dem großen Feldherrn, der die Kreuzfahrer besiegte und Jerusalem in der Schlacht von Hattin im Jahr 1187 befreite. Dabei stört es sie nicht, dass Saladin gar kein Araber, sondern Kurde war. Selbst heute hat die Terrororganisation Hamas die Figur des Izz al-Din al-Qassam zu ihrem Helden gemacht und benennt ihre Bataillone und Raketen nach ihm, obwohl er Syrer und kein Palästinenser war.

Auf jeden Fall erinnern sich die Araber sehr gern an vergangene Siege, weil sie sich nach einem Sieg in ihren Kriegen gegen Israel sehnen. Wie Sie sich vielleicht erinnern, haben die Araber im israelischen Unabhängigkeitskrieg von 1948, im Sechstagekrieg von 1967 und im Jom-Kippur-Krieg von 1973 verloren (alle diese Kriege werden in den arabischen Ländern als Siege gefeiert). Natürlich hat Israel noch nie einen Krieg verloren, denn wenn es das täte, wäre es das Ende des jüdischen Volkes im Land Israel.

 

Euphorie in der arabischen Welt

Die Flucht der sechs Terroristen war in der Tat ein Problem, und ich will die Größe und Bedeutung dieses Ereignisses nicht kleinreden. Aber was die Araber feiern, nämlich dass dieses Ereignis ein Sieg der gesamten islamischen Nation war, als hätten sie es geschafft, „Palästina“ zu befreien und die Juden ins Meer zu werfen, ist entlarvend. Sicher, es ist peinlich für Israel, aber es hat nichts mit einer Niederlage der Armee oder des jüdischen Staates zu tun.

In Gaza:

Hunderte von Karikaturen und Videos, die die Flucht der sechs Terroristen darstellen, wurden innerhalb weniger Stunden in den sozialen Medien veröffentlicht. Sie dienen dazu, die Leistungen der blutrünstigen Terroristen zu verherrlichen, die die Palästinenser „Gefangene“ nennen.

In Israel nennt man sie Terroristen oder Sicherheitsgefangene, und man sollte nicht vergessen, dass es sich um Kriminelle handelt, die Juden ermordet haben. Es handelt sich nicht um Freiheitskämpfer oder um diejenigen, die gegen die Armee gekämpft haben. Es sind Terroristen, die geholfen haben, einen Bus in die Luft zu sprengen, oder die einen Selbstmordattentäter geschickt haben, um sich unter unschuldigen Männern, Frauen und Kindern in die Luft zu sprengen.

Den Palästinensern brennt das Problem der von Israel festgehaltenen Gefangenen unter den Nägeln. Diese Terroristen sind die glorreiche Erfüllung, die ihr Leben für die Errichtung eines palästinensischen Staates und eines Heimatlandes und für künftige Generationen gegen das, was sie „Besatzung“ nennen, geopfert haben. Hunderte und sogar Tausende sitzen in israelischen Gefängnissen, und in den Augen unserer Feinde sind sie nicht nur vollkommen unschuldig, sondern auch Helden.

Hier sind die wichtigsten Karikaturen, von denen einige durch den Film „Walls of Hope“ inspiriert wurden:

Israel Today Newsletter

Daily news

FREE to your inbox

Israel Heute Newsletter

Tägliche Nachrichten

FREI in Ihrer Inbox