Der neue Botschafter des Staates Israel in Deutschland, Jeremy Issacharoff, hat in der vergangenen Woche sein Amt angetreten. Im Schloss Bellevue überreichte er im Schloss Bellevue Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sein Beglaubigungsschreiben.
(Foto: Israelische Botschaft)
Zuvor war er mit kleinem militärischem Zeremoniell vor dem Amtssitz des Bundespräsidenten empfangen worden und hatte sich im Anschluss in der Galerie in das Gästebuch eingetragen.
Am Nachmittag nach der Überreichung des Beglaubigungsschreibens besuchte der neue Botschafter das Denkmal Gleis 17 am Bahnhof Berlin-Grunewald, wo eine Gedenkzeremonie stattfand. Dort sagte der Botschafter:
„Ich spüre die Last der Geschichte auf meinen Schultern, heute, da ich mein Amt als Botschafter des Staates Israel in einem Deutschland antrete, das so anders ist als jenes der Vergangenheit.
Die Erinnerung an die Shoah wird das israelische und das deutsche Volk für immer aneinander binden, doch das Leid der Vergangenheit darf die Zukunft nicht bestimmen. Wir tragen die Verantwortung dafür, sowohl an die schicksalhafte Vergangenheit zu erinnern als auch gemeinsam für ein dynamisches und besseres Schicksal für unsere Kinder zu arbeiten.“
Am Freitag wandte sich der neue Botschafter an die deutsche Bevölkerung mit einem Begrüssungsvideo (mit deutschen Untertiteln):




