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MitgliederMuslimischer Beduine: „Ich fühle mich heute Israel noch mehr zugehörig.“

Dr. Tarek Abu Arar, ein muslimischer Beduine, der als Arzt im Barzilai Krankenhaus in Aschkelon tätig ist, erzählt Israel Heute von seinen Erlebnissen am 7. Oktober, die ihn für immer verändert haben.

Ein durchaus gewöhnliches Bild in Israel: Muslime beten fünfmal am Tag, selbstverständlich auch in aller Öffentlichkeit und an jüdischen Plätzen. Foto: Moshe Mizrachi/United Hatzalah

Dieser Artikel erschien in der aktuellen Mai – Juni- Ausgabe von Israel Heute. Israel Heute – Mitglieder lesen die Artikel zuerst. Noch kein Mitglied? Klicken Sie hier!

 

Es ist früh am Morgen, als Dr. Tarek Abu Arar sich in der südlichen Negev-Wüste auf den Weg zur Arbeit macht. Tarek muss nach Aschkelon, zum Barzilai-Krankenhaus, er ist dort Arzt. Aber seine Schicht in der Abteilung für Innere Medizin wird er an diesem 7. Oktober 2023 nicht antreten. Plötzlich stoppen Terroristen sein Auto. Sie halten ihn für einen Juden, schießen auf ihn. Der Muslim redet in fließendem Arabisch auf die Hamas-Leute ein, kann exakt aus dem Koran zitieren – sie beschimpfen ihn als Verräter. Tarek wird an einen Laternenmast gefesselt, aus seiner Schusswunde blutet er. Zweieinhalb Stunden lang muss er mitansehen, wie die Terroristen jeden töten, der auf der Straßenkreuzung erscheint, Männer, Frauen, Kinder. Seine Erfahrungen am Schwarzen Schabbat haben Dr. Tarek verändert.

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Patrick Callahan

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