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Mob vertreibt deutschen Botschafter aus palästinensischem Museum

Studenten greifen den deutschen Botschafter in der Palästinensischen Autonomiebehörde, Oliver Owcza, an, weil sein Land Israel unterstützt.

Botschafter
Oliver Owcza (links), Vertreter Berlins in Ramallah, mit dem damaligen palästinensischen Premierminister Mohammed Shtayyeh. Quelle: Büro des PA-Premierministers/X.

Ein palästinensisch-arabischer Lynchmob hat am Dienstag den deutschen Botschafter in den Palästinensischen Autonomiegebieten, Oliver Owcza, wegen der Unterstützung seines Landes für Israel angegriffen.

Ein Video, das in den sozialen Medien kursiert, zeigt, wie Studenten den Botschafter gewaltsam aus dem Palästinensischen Museum auf dem Campus der Birzeit-Universität, etwa sechs Meilen nördlich der samaritischen Stadt Ramallah, vertreiben.

In dem Video ist zu sehen, wie die Menge Owczas Fahrzeug umringt und versucht, sich gewaltsam Zutritt zu verschaffen, indem sie an der Fahrertür zieht, den Rückspiegel und das Nummernschild abreißt, das Auto mit Steinen bewirft und Beleidigungen ruft. Im Hintergrund sind Schüsse zu hören. Die Menge rennt dem Auto hinterher, als es davonfährt.

Der Botschafter wurde angegriffen, obwohl Berlin Millionen von Euro für palästinensische Initiativen zur Verfügung stellt und kürzlich die Finanzierung der umstrittenen UNRWA wieder aufgenommen hat, deren Mitarbeiter teilweise in das von der Hamas angeführte Massaker vom 7. Oktober im nordwestlichen Negev verwickelt waren.

Nach dem Vorfall twitterte Owcza, dass Deutschland trotz der „unangemessenen Unterbrechung durch Demonstranten“ weiterhin an einer Zusammenarbeit mit den palästinensischen Arabern interessiert sei.

„Friedlicher Protest und Dialog haben immer ihren Platz. Wir bedauern, dass das heutige Treffen der EU-Missionschefs im Nationalmuseum in Birzeit durch Demonstranten unangemessen gestört wurde“, schrieb der Botschafter. „Dennoch bleiben wir der konstruktiven Zusammenarbeit mit unseren palästinensischen Partnern verpflichtet!“

Deutschland gilt als wichtiger Verbündeter Jerusalems. Bundeskanzler Olaf Scholz unternahm nach dem Anschlag vom 7. Oktober zwei Solidaritätsbesuche und intervenierte im Namen Israels vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag, um den von Südafrika erhobenen Vorwurf des Völkermords während des Gaza-Krieges zu entkräften.

 

(JNS)

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Patrick Callahan

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Ein Kommentar zu “Mob vertreibt deutschen Botschafter aus palästinensischem Museum”

  1. Andrew Manner sagt:

    @Bundesregierung
    sofort alle Hilfsgelder und -Teams aus Judäa und Samaria abziehen!
    Keinen Cent mehr für Fatah und Hamas!🛑

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