Argentiniens Präsident Javier Milei hat seinen offiziellen Staatsbesuch in Israel mit einem Gebet an der Klagemauer in der Jerusalemer Altstadt begonnen. Am heiligsten Ort des Judentums suchte er bewusst einen symbolischen und persönlichen Auftakt seiner Reise.
Begleitet von einer Delegation bewegte sich Milei durch die Altstadt und zeigte damit einmal mehr seine enge Verbundenheit mit Israel. Der argentinische Präsident gilt international als einer der entschiedensten Unterstützer des jüdischen Staates und hat diese Haltung bereits mehrfach öffentlich bekräftigt.
ביקור היסטורי: נשיא ארגנטינה חבייאר מיליי נחת בישראל והגיע להתפלל בכותל המערבי בירושלים
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— C14 (@C14_news) April 19, 2026
Im weiteren Verlauf seines Besuchs sind Gespräche mit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sowie weiteren Vertretern der israelischen Führung vorgesehen. Dabei dürfte es neben den bilateralen Beziehungen auch um die aktuelle Sicherheitslage in der Region gehen.
Auch ein gemeinsamer Termin mit Netanjahu im Zusammenhang mit den Vorbereitungen zum israelischen Unabhängigkeitstag ist geplant. Der Ministerpräsident soll Milei zur Generalprobe der traditionellen Fackelzeremonie begleiten. Anders als zunächst vorgesehen wird der argentinische Präsident jedoch nicht an der eigentlichen Feier teilnehmen. Milei wird bereits am Dienstagnachmittag nach Argentinien zurückkehren, sodass die Öffentlichkeit ihn nur in Aufnahmen der Probe sehen kann.
Der Besuch unterstreicht die wachsende politische Nähe zwischen Argentinien und Israel. Gerade in einer Phase regionaler Spannungen sendet Milei damit ein klares Signal der Unterstützung – nicht nur diplomatisch, sondern auch auf persönlicher Ebene.




