Historiographische Falschdarstellungen über das gemeinsame Auftauchen der modernen jüdischen Jeschua-Gläubigen in Eretz-Israel, werden zu einem beliebten Phänomen. Gewisse lokale messianische „Superstars“, die über keinerlei historiographische Qualifikationen verfügen, gehen fälschlicherweise davon aus, dass sie amateurhaft über die Geschichte der messianischen Bewegung schreiben oder referieren können. Ohne qualifizierte Ausbildung produzieren sie zunehmend halb-faktische und spekulative Erzählungen über vergangene Ereignisse. Dabei sind die willkürlich angehäuften Bruchteile der Wahrheit schlimmer als eine ganze Lüge. Nur einen begrenzten Prozentsatz der Realität zu erzählen, ist nichts anderes als eine unehrliche Propagandatechnik.
Nicht nur israelische messianische Pseudo-Historiker verdrehen und schreiben die Geschichte oft um. Auch in anderen Ländern fehlen messianischen Pseudo-Historikern entweder vollständige und genaue chronologische Aufzeichnungen oder sie ignorieren sie absichtlich. Traurigerweise wird dies manchmal von israelischen messianischen Pseudo-Historikern nachgeahmt.
Persönliches Zeugnis
Seit mehr als vier Jahrzehnten beschäftige ich mich wissenschaftlich mit der Geschichte und der Theologie der messianisch-jüdischen Bewegung....
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