MitgliederMartin Luther und die jüdischen Jesus-Gläubigen heute

Vor einem halben Jahrtausend (1517-2017) legte der deutsche Theologe Martin Luther die Basis für eine globale religiöse Revolution.

von Gershon Nerel |
Foto: Creative Commons

Ursprünglich hatte ihm lediglich die Reformation der römisch-katholischen Kirche am Herzen gelegen, doch seine durchschlagende Lehre wurde letztendlich zur Infrastruktur unzähliger protestantischer Kirchen. Tatsächlich handelt es sich bei einer dieser neuen Denominationen auch um die moderne messianische Bewegung der jüdischen Gläubigen an Jeschua (Jesus). Sie folgen rabbinischen Traditionen und dem jüdischen Volkstum, unterstützen sogar den Zionismus, akzeptieren allerdings auch, fast Wort für Wort, die theologischen Leitlinien des Protestantismus. Aus christologischer Perspektive unterscheiden sich protestantische Doktrinen nicht sehr von römisch-katholischen Dogmen. Sowohl die protestantischen als auch die katholischen Glaubensbekenntnisse basieren auf den Bekenntnisschriften der Konzile von Nicäa (325 n.Chr.) und Chaldäa (451 n.Chr.), die auch unbiblische Terminologie eingeführt haben.

 

Heute haben die meisten jüdischen Jesus-Gläubigen die Glaubensbekenntnisse verschiedener protestantischer Kirchen fast wörtlich übernommen. Insbesondere werden dabei dogmatische Erklärungen protestantischer Denominationen wie die der Lutheraner, des Calvinismus, der Anglikaner oder der Adventisten übernommen, neben dem Glauben der Baptisten und der Brüderbewegung. Die Mehrheit der heutigen jesusgläubigen Juden hat den Glauben an...

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