Können israelische Landwirte heute noch Gottes Gebote befolgen?

“Wir glauben und beten, dass wir Erfolg haben werden. Mit Gottes Hilfe wird es Segen geben”

von Ryan Jones | | Themen: Bibel
Die israelischen Bauern haben es schwer genug. Und nun will die Bibel, dass sie ein ganzes Jahr lang keine Felder bestellen?! Foto: Gershon Elinson/Flash90

Vom vergangenen Rosch Haschana (7. September 2021) bis zum nächsten Rosch Haschana (26. September 2022) sollen israelische Bauern, die das Wort Gottes wirklich und vollständig befolgen, ihre Felder brach liegen lassen.

Sechs Jahre sollst du dein Land besäen und seinen Ertrag einsammeln;  aber im siebenten sollst du es brach liegen und sich ausruhen lassen, dass sich die Armen deines Volkes davon nähren, und was sie übriglassen, mögen die Tiere des Feldes fressen; desgleichen sollst du mit deinem Weinberg und Olivengarten tun. 2.Mose 23:10-11

Dieses besondere Jahr wird im Hebräischen schmita genannt, was wörtlich “Freilassung” bedeutet. Das Land soll von seiner Arbeit befreit werden, um sich auszuruhen und zu erholen, so wie der Mensch alle sieben Tage am Schabbat von seiner Arbeit befreit werden soll, um sich für die kommenden Arbeitstage auszuruhen und zu erholen.

Aber ist das eigentlich eine vernünftige Forderung an die Landwirte in unserer heutigen Zeit? Die Landwirte von heute verdienen schon viel zu wenig mit ihrer Arbeit, denn die großen Lebensmittelkonzerne und die importierten Produkte machen es ihnen unmöglich, in den Supermarktregalen zu konkurrieren.

Von ihnen dann auch noch zu verlangen, ein ganzes Jahr Urlaub zu nehmen, klingt wie finanzieller Selbstmord, wenn nicht gar wie völliger Wahnsinn.

Doch es gibt immer noch Menschen in Israel, für die die Befolgung des Wortes Gottes weitaus wichtiger ist als die Einhaltung moderner Praktiken, auch wenn alle anderen sie für verrückt halten.

„Denn Gottes „Torheit“ist weiser als die Menschen sind, und Gottes „Schwachheit“ ist stärker als die Menschen sind.” 1 Korinther 1:25

Israel National News (Arutz 7) sprach kürzlich mit einer Reihe von Landwirten, die weltliche Weisheiten ablegen und sich ganz den Geboten Gottes widmen.

“Es ist nicht einfach, aber wir haben uns danach gesehnt, das Gebot der Schmita auf die perfekteste Weise zu erfüllen”, sagte Rabbi Yitzhak Sofer aus Bnei Netzarim, einem kleinen Ort im westlichen Negev.

“Wir glauben und hoffen und beten, dass es uns mit Gottes Hilfe gelingen wird, finanziell über die Runden zu kommen, und dass es Segen geben wird”, fügte der Rabbiner hinzu.

Für diejenigen, die sich in dieser Angelegenheit so sehr an sein Wort halten, hat Gott tatsächlich Segen versprochen:

„Und wenn ihr sagen würdet: Was sollen wir im siebenten Jahre essen? Denn wir säen nicht und sammeln auch keine Früchte ein! so will ich im sechsten Jahr meinem Segen gebieten, dass es euch Früchte für drei Jahre liefern soll.“ 3.Mose 25:20-21

Aus der Heiligen Schrift wissen wir, dass Gott oft durch Menschen wirkt und seinen Segen gibt. Das Manna, das direkt vom Himmel kam, kann eher als biblische Ausnahmeerscheinung betrachtet werden.

Einer der Männer, die benutzt werden, um diese pflichtbewussten Bauern zu segnen, ist Shmuel Sackett, Gründer und Geschäftsführer von Am Yisrael Chai.

Sackett gegenüber Israel National News: “Was wir wollen, ist, dass die Dinge wieder so werden, wie sie sein sollten, wie die Dinge im biblischen Israel waren, sowohl in Bezug auf seine Grenzen als auch auf die Art und Weise, wie die Shmita damals gehalten wurde.”

Zu diesem Zweck hilft Am Yisrael Chai, diese Bauern und ihre Familien während des Sabbatjahres finanziell zu unterstützen.

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