In einer offiziellen Stellung hat Palästinenserchef Mahmud Abbas erklärt, weshalb er nicht einen einzigen der über 200 Anschlägen verurteilt, bei denen bereits 22 Israelis von palästinensischen Terroristen getötet worden sind.
Konflikt
Im sogenannten Westjordanland wurde am heutigen Dienstag zwei Messerangriffe abgewehrt. Es wurden keine Israelis ernsthaft verletzt, beide Terroristen wurden erschossen.
Zuerst wurde am Sonntag Morgen ein Polizist in der Nähe des Damaskus Tors angetochen und dabei leicht verletzt. Ein 38 jähriger Araber aus Nablus griff zwei Grenzpolizisten an und konnte einen von ihnen ins Genick stechen bevor er erschossen wurde.
Ein Terrorist hat am Donnerstagmorgen versucht, einen israelischen Soldaten an der Tapuach Kreuzung zu erstechen. Der Angreifer wurde erschossen, bevor er Schaden anrichten konnte. Auch der angegriffene Soldat wurde nicht verletzt.
Wegen der steigenden Zahl von Terroranschlägen in Judäa und Samaria haben die israelischen Sicherheitskräfte beschlossen, aus Sicherheitsgründen weitere Tausend israelischen Soldaten an strategischen Kreuzungen, Straßen und Bushaltestellen zu stationieren.
Natürlich arbeiten Inlands- und Auslandsgeheimdienste fieberhaft daran, potentielle Täter von Anschlägen abzuhalten, und flüchtige Attentäter ausfindig zu machen. Doch auch auf politischer Ebene wird heftig diskutiert, welche Lösungsansätze die richtigen seien.
Der Tag hat gerade begonnen und die erste Terrorattacke fand schon statt. Der Angriff wurde um 8.20 Uhr am Dienstag Morgen an der Tabuach Kreuzung mit einem Auto durchgeführt, das in vier Israelis rammte.
Der israelisch-palästinensische Konflikt meldet sich in den Schlagzeilen zurück. Messerattacken, Straßenkämpfe, Steinwürfe und Molotowcocktails sind momentan tägliche Realität in Israel.
Eine junge Frau wurde bei einem Messerangriff an der Gusch Etzion Kreuzung schwer verletzt und ins Shaarei Zedek Krankenhaus eingeliefert. Soldaten an der Kreuzung haben den Terroristen erschossen.



