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Hamas gibt zu: Wasserkrise ist nicht Israels Schuld

Die von der Hamas in Gaza kontrollierte Zeitung Al-Risalah hat eine Untersuchung über das Land durchgeführt, das die Juden beim Abzug aus dem Gazastreifen 2005 hinterlassen haben. Entgegen der Behauptungen arabischer Anwohner stellte sich dabei heraus, dass nicht Israel, sondern Bauern aus der Umgebung schuld an der Wasserkrise sind.

Die von der Hamas in Gaza kontrollierte Zeitung Al-Risalah hat eine Untersuchung über das Land durchgeführt, das die Juden beim Abzug aus dem Gazastreifen 2005 hinterlassen haben. Entgegen der Behauptungen arabischer Anwohner stellte sich dabei heraus, dass nicht Israel, sondern Bauern aus der Umgebung schuld an der Wasserkrise sind.

Bei der Untersuchungen wurden Daten des Landwirtschaftsministeriums der Hamas genutzt. Die Untersuchung führte zu dem Ergebnis, dass der überhöhte Wasserverbrauch der Bauern dieser Gegend für die Wasserknappheit verantwortlich ist.

Besonders die Züchtung von Gemüse, die viel Wasser verbraucht, die unbeaufsichtigte Grabung von Brunnen und das Abpumpen großer Wassermengen seien für die Wasserknappheit verantwortlich.

Die Zeitung beschrieb, dass die Juden der Siedlung Gusch Katif vor dem israelischen Abzug 2005 weniger als 20 Brunnen nutzten. Diese lagen etwa einen Kilometer von der Küste, so dass sie Regenwasser auffangen konnten. Durchschnittlich wurden 20-30 Kubikmeter Wasser pro Stunde aus diesen Brunnen gepumpt. Heute hat sich die Anzahl der Brunnen mehr als verdreifacht, wobei der durchschnittliche Wasserverbrauch dieser Brunnen bei durchschnittlich 60 -70 Kubikmeter pro Stunde liegt.

Diese Zahlen zeugen von einer unkontrollierten Nutzung des wichtigen Wassers, was bei dem Zustand der Regierung in Gaza keine Überraschung ist. Überraschender ist die Tatsache, dass eine offizielle Zeitung der Hamas wirkliche Fehler an der eigenen Regierung aufdeckt, anstatt pauschal Israel für jegliche Probleme zu beschuldigen.

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Patrick Callahan

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