Doch sie scheinen sich geirrt zu haben. Weder zieht die amerikanische Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem um, noch lebt die Bautätigkeit in den jüdischen Siedlungen nach der Obama-Eiszeit merklich auf. Nur leere Worte, im Wahlkampf leichtfertig dahingesagt und nicht minder leichtfertig geglaubt.
Unter den Siedlern werden immer mehr Stimmen laut, die bemängeln, dass Donald Trump die Bautätigkeit in den jüdischen Siedlungen eingefroren lässt. Die Siedlerführung lastet Benjamin Netanjahu an, zugesagte Bauvorhaben in den jüdischen Siedlungen auf unbestimmte Zeit zu verschieben.
„Im Gegensatz zu dem, was der Ministerpräsident und Verteidigungsminister uns versprochen haben, bleibt der Bau in den jüdischen Siedlungen in Judäa und Samaria weiterhin eingefroren“, kritisierte der Vorsitzende des jüdischen Siedlerrates von Efrat, Oded Ravivi. „Netanjahu spielt auf Zeit. Er hat überhaupt keine Absicht, seine Versprechen zu halten.“ Alle abgemachten Baupläne dürfen bis Ende 2017 nicht ausgeschrieben werden, darunter auch nicht die 300 neuen Wohnungen in Beit El.
„Wir hören von unserer Regierung nur Ausreden, sie haben der US-Regierung versprochen, bis Ende 2017 in Judäa und Samaria...
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