Yochi Brandes wurde 1959 in eine Familie chassidischer Rabbiner hineingeboren. Ihr Schicksal war es, innerhalb der orthodoxen Gesellschaft zu heiraten. Es sollte anders kommen. Schon von klein auf wusste Brandes, dass sie der orthodoxen jüdischen Welt einmal den Rücken kehren würde. Ihr Ausstieg gestaltete sich letztendlich stufenweise, und nach vielen Jahren der Suche fand sie sich in einem eher zwanglosen Judentum wieder, das viele Sepharden ausleben, die Brandes folgendermaßen charakterisiert: „sehr jüdisch, sehr zionistisch, gern in der Synagoge, haben aber auch kein Problem damit, am Schabbat den Fernseher einzuschalten“. Trotz ihres Hintergrunds habe sie aber nie eine Glaubenskrise gehabt: „Gott ist der natürlichste Teil meines Lebens.“ Brandes gilt heute als eine der fünf meistgelesenen Autoren in Israel. Ihr Buch „Akiva’s Orchard” (2012) toppte im Erscheinungsjahr zusammen mit dem internationalen Bestseller „Fifty Shades of Grey“ die Verkaufszahlen. Brandes konnte zum Schluss den amerikanischen Bestseller mit ihrem Buch, in dem es um die Zeit des Judentums nach der Ära des Zweiten Tempels geht, sogar noch überholen, was einiges über die Präferenzen der heutigen israelisch-jüdischen Gesellschaft aussagt. Unter Berücksichtigung ihrer Herkunft kann Brandes...
Werden Sie Mitglied
-
Alle Mitglieder-Inhalte lesen
Zugang zu exklusiven, ausführlichen Berichten aus Israel!
-
Kostenlose Zoom-Veranstaltungen
Verbinden Sie sich mit Israel, direkt von Zuhause aus!
-
Jetzt eine Stimme der Wahrheit und Hoffnung erheben
Unterstützen auch Sie den zionistischen Journalismus in Jerusalem!
Schon Mitglied? Hier anmelden.




