Der Tech-Visionär Elon Musk hat gerade mit dem Kauf von Twitter die Medienwelt in Aufruhr versetzt. Viele Diskussionen und Debatten über Musks Ansichten und Positionen in Politik und Gesellschaft wurden dadurch ausgelöst. Uns interessiert natürlich, was er über Israel denkt.
Viele von Ihnen erinnern sich vielleicht daran, dass Musk dem jüdischen Staat im Jahr 2018 einen Überraschungsbesuch abstattete.
Während seines Besuchs traf sich Musk mit dem damaligen Premierminister Benjamin Netanjahu und anderen Regierungsvertretern, vermutlich im Vorfeld einer lokalen Markteinführung seiner Automarke Tesla. Teslas sind heute in den meisten israelischen Städten auf den Straßen zu finden.
Netanjahu erzählte später, dass Musk Israel als „technologische Macht“ bezeichnete und von seinen Ideen erzählte, wie die Startup-Nation ihr Profil im Bereich saubere Energie durch eine bessere Nutzung der Negev-Wüste verbessern könnte.
Letztes Jahr gab Musk dem israelischen Robotik-Startup BionicHIVE großen Auftrieb, als er einen Videoclip des Unternehmens vor dessen Serie-A-Finanzierungsrunde mit der Bildunterschrift retweetete: „Die Roboterzukunft kommt.“
The robot future is coming
— Elon Musk (@elonmusk) January 12, 2021
Der Tesla– und SpaceX-Gründer erklärte auch, dass er mit seinen Kindern gekommen sei, um Israels Kultur und Geschichte zu erkunden.
Auf Instagram postete Musk mehrere Fotos und Videos von sich selbst, die ihn beim Besuch israelischer Sehenswürdigkeiten zeigen, darunter auch das beliebte Nachtleben auf dem Jerusalemer Mahane Jehuda-Markt. Zu einem Selfie, das er von der antiken Wüstenfestung Masada aus machte, schrieb er: „Habe heute Masada einen Besuch abgestattet. Lebe frei oder stirb.“
Musk bezog sich damit auf den letzten Widerstand der jüdischen Rebellen gegen die römischen Legionen auf Masada, eine Schlacht, die damit endete, dass sich die Juden das Leben nahmen, um nicht gefangen genommen und versklavt zu werden, und die heute ein starkes Symbol für den zionistischen Geist ist. Einige Einheiten der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) werden aus diesem Grund auf Masada vereidigt.
Reicht das aus, um aus Elon Musk einen Zionisten zu machen? In den Augen von Israels Gegnern hat er auf jeden Fall genug getan, um sich diesen Titel zu verdienen.




