Bei einem Angriff der Hisbollah im Südlibanon ist ein israelischer Soldat gefallen. Wie die israelischen Streitkräfte am Donnerstagabend mitteilten, wurde Sgt. Aviad Elhanan Wolansky, 21 Jahre alt aus Jerusalem, bei Gefechten mit Hisbollah-Terroristen tödlich verwundet.
Wolansky diente als Panzerfahrer im 77. Bataillon der 7. Panzerbrigade. Nach ersten Erkenntnissen geriet eine Einheit unter dem Kommando der 36. Division gegen 15 Uhr nahe eines Dorfes im Südlibanon – nördlich des Litani-Flusses – in einen Hinterhalt. Hisbollah-Kämpfer feuerten Panzerabwehrraketen auf den israelischen Kampfpanzer.
Eine erste Rakete wurde durch das aktive Schutzsystem „Trophy“ abgefangen. Eine zweite Rakete traf den Panzer jedoch direkt und verletzte Wolansky tödlich. Vier weitere Soldaten – zwei Offiziere und zwei Mannschaftsdienstgrade – wurden bei dem Angriff leicht bis mittelschwer verletzt. Sie wurden in Krankenhäuser in Israel gebracht, ihre Familien wurden informiert.
Die israelischen Streitkräfte erwiderten das Feuer. Artillerieeinheiten nahmen die Abschusspositionen unter Beschuss, um weitere Angriffe zu verhindern.
Der Vorfall ereignete sich im Rahmen der anhaltenden Gefechte im Südlibanon, wo israelische Streitkräfte seit Tagen gegen Hisbollah-Stellungen vorgehen.
Wolansky entstammte einer bekannten Familie im israelischen Sicherheitsestablishment: Er war der Sohn von Brigadegeneral Yair Wolansky sowie Enkel des Jerusalemer Rabbiners Oded Wolansky. Sein Name erinnert an seinen Onkel Avraham Jitzchak, der während der Zweiten Intifada bei einem Terroranschlag ermordet wurde.
רעייתי ואני מוסרים את תנחומינו מעומק הלב למשפחתו של לוחם השריון, סמל אביעד אלחנן וולנסקי ז״ל, שנפל בקרב בלבנון.
יחד עם כל אזרחי ישראל, אנו מחבקים את משפחתו של אביעד ז״ל שלחם בעוז ובגבורה נגד מבקשי נפשנו.
יהי זכרו ברוך ונצור לעד. pic.twitter.com/kQSc3fNc0B
— Benjamin Netanyahu – בנימין נתניהו (@netanyahu) March 26, 2026
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sprach der Familie sein Beileid aus und erklärte, Wolansky habe „mutig und tapfer gegen jene gekämpft, die unser Leben bedrohen“. Auch Verteidigungsminister Israel Katz würdigte den Gefallenen und betonte, er sei „im Kampf zum Schutz des Staates Israel und seiner Bürger gefallen“.
Unterdessen halten die Gefechte an der Nordgrenze an. Trotz der Einsätze im Südlibanon greift die Hisbollah weiterhin israelische Kräfte an – ein Hinweis darauf, dass die vom Iran unterstützte Miliz weiterhin handlungsfähig ist.
Nach Angaben der israelischen Streitkräfte sind seit dem 7. Oktober 2023 insgesamt 929 Soldaten im Einsatz gefallen. Eine fortlaufend aktualisierte Übersicht veröffentlicht die Armee auf ihrer offiziellen Website.





Mein aufrichtiges Beileid