Israelis skeptisch gegenüber Friedensprozess

Die meisten Israelis wollen echte und produktive Friedensgespräche, sind aber skeptisch über den diplomatischen Prozess mit der aktuellen palästinensischen Führung. Die Idee einer Annektion von Judäa und Samaria (dem sogenannten Westjordanland) erhält wachsende Unterstützung.

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Die meisten Israelis wollen echte und produktive Friedensgespräche, sind aber skeptisch über den diplomatischen Prozess mit der aktuellen palästinensischen Führung. Die Idee einer Annektion von Judäa und Samaria (dem sogenannten Westjordanland) erhält wachsende Unterstützung.

Die Ergebnisse der israelischen monatlichen “Peace Index” -Umfrage wurden vergangenen Dienstag veröffentlicht. Die Frage, ob sie für eine Erneuerung der Friedensgespräche zwischen dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu und Palästinenserführer Mahmud Abbas seien, bejahten fast 62 Prozent aller befragten Israelis.

Gleichzeitig glauben jedoch fast 68 Prozent, dass solche Gespräche zwar eine kurzfristige Lösung zustande bringen, dann aber scheitern würden. Nur 29 Prozent sind der Ansicht, dass der Friedensprozess in der aktuellen Fassung jemals erfolgreich sein wird.

Die Umfrage ergab desweiteren, dass die Mehrheit von 45,3 Prozent der Israelis mittlerweile eine Annektierung von Judäa und Samaria unterstützen. Der „Traum” eines palästinensischen Staates wäre damit beendet. 44,8 Prozent lehnen einen solchen Schritt ab.

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