In drei online Videos hat sich Ministerpräsident Benjamin Netanjahu direkt an die iranische Bevölkerung gewandt und sie darin indirekt dazu aufgerufen, sich gegen ihr Regime zu wenden.
Israel
Das Jubiläumsjahr „70 Jahre Israel“ war für uns ein sehr ereignisreiches Jahr. Reisegruppen, Wüste begrünen, Jubiläumsausgabe, neue Bucherscheinung und vieles mehr haben dieses jüdische Jahr zu etwas ganz Besonderem gemacht. Aber auch für das nächste jüdische Jahr haben wir uns viel vorgenommen.
Das heutige Video stellt das Projekt eines Lehrers aus Haifa vor, der Jugendlichen durch das Surfen wieder auf die richtige Bahn hilft. Juden und Araber lernen dabei gemeinsam, dass niemand besser oder schlechter ist und haben gemeinsam viel Spaß dabei.
Eine sensationelle Meldung stellte heute früh im Radio alle anderen Ereignisse in den Hintergrund. Ob Raketen und Feuerdrachen im Süden, Prinz William in Tel Aviv oder die Anklageschrift gegen Sara Netanjahu. Friedensprozess? Iran? Alles unwichtig.
Wenn Assad und die Russen damit beginnen, ihre Häuser zu bombadieren und Jordanien ihnen die Tür verschließt, sehen die Syrier Israel als einen sicheren Zufluchtsort.
Der israelische Botschafter bei UNESCO, Carmel Shama-Hacohen, erklärte gestern (Dienstag), dass er die israelische Regierung darum bitten werde, ihre Entscheidung, die Kulturorganisation der Vereinten Nationen zu verlassen, zu überdenken.
In der vergangenen Nacht ertönten im Grenzgebiet zum Gazastreifen wieder die Sirenen. 12 Raketen wurden vom Gazastreifen aus in Richtung Israel abgeschossen. Zu Schaden kam niemand. Die Hamas gab bekannt, auf jeden israelischen Angriff mit Raketen zu antworten.
In Jaffa spielen jüdische, arabische, drusische und beduinische Kinder regelmäßig miteinander Fußball. Das gemeinsame Spiel verbindet sie, sie sehen sich als Fußballspieler und nicht als Jude oder Araber. Gestern stattete Prinz William den Kindern einen Besuch ab.
Prinz William ist ein netter Typ. Aber ist sein Besuch hier bei uns in Israel wirklich unpolitisch, wenn das britische Königshaus den Besuch der Klagemauer als Besuch der „palästinensischen besetzten Gebiete“ bezeichnet?



