Guten Morgen liebe Leser!
Das Wetter macht zur Zeit, was es will. Der Freitag war enorm heiß, Mittags waren es um die 38 Grad und sogar am Abend lagen die Temperaturen bei uns in Modiin noch bei 30 Grad und es tröpfelte ein wenig. Gestern früh war dann alles ganz anders. In der Nacht hatte noch etwas geregnet und die Luft war nun angenehm kühl und frisch. Und heute bekommen wir wieder von jedem etwas. Erst Sonne, dann soll es wieder etwas wärmer werden und der Regen soll zurück kommen, zusammen mit Gewittern und Flutgefahr in den Wadis der Wüste. So einen Mai habe ich glaube ich noch nie erlebt.
Und hier ist das Wetter für heute in Israel:
Zunächst heiter, im Laufe des Tages dann meistens bewölkt. Möglichkeit von vereinzelten Regenschauern und Gewittern in den meisten Teilen des Landes. Gefahr von Blitzfluten in den südlichen und östlichen Wadis. Die Temperaturen zeigen etwas an, es wird überdurchschnittlich warm. Auch in der kommenden Nacht werden in den eisten Teilen des Landes Regenschauer und Gewitter erwartet. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 27 Grad, Tel Aviv 26 Grad, Haifa 26 Grad, Tiberias am See Genezareth 33 Grad, am Toten Meer 34 Grad, Beersheva 31 Grad, Eilat am Roten Meer 38 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth ist unverändert und liegt bei -213.36 m unter dem Meeresspiegel.
Die nächsten Tage scheinen, was das Wetter betrifft, nicht langweilig zu werden. Der Regen besteht darauf, uns noch etwas zu begleiten. Ist ja eigentlich auch ganz gut. Langweilig ist es bei uns im Land sowieso nicht. Besonders an diesem Wochenende gab es eigentlich von jedem etwas.
Wir sind zuhause geblieben, da wir an diesem Shabbat nur zu tritt zuhause waren, so ist das eben, wenn man große Kinder hat. Diesmal habe ich den Fernseher sehr oft angeschaltet gehabt. Ich wollte mir die Übertragung den Giro d’Italia ansehen, der hier in Israel begonnen hat. Mich hat dieses Ereignis begeistert. Als ich die schönen Bilder unseres Lands sah, die nun in aller Welt zu sehen waren, war ich sogar etwas stolz. Dieses Sportereignis ist für Israel eine wunderbare Gelegenheit, sich der Welt von seiner besten Seite zu zeigen. Es war toll, die Radsportler aus der ganzen Welt und die begeisterten israelischen Zuschauer am Rand der Straßen zu sehen.

Aber im Fernsehen war noch mehr zu sehen. Ich sagte ja schon, dass es an diesem Wochenende für jeden etwas zu sehen gab. Seit sechs Wochen findet an der Grenze zum Gazastreifen ein anderes Ereignis statt. Die wöchentliche angeblich friedliche Protest-Demonstration der Bewohner des Gazastreifens. Auch von dort gab es Bilder im Fernsehen zu sehen. Während sich die Israelis also in Jerusalem an den Radfahrern aus aller Welt begeisterten, versammelten sich im Gazastreifen wieder um die 7000 Menschen zu ihrer „friedlichen “ Demonstration. Jedem seine Veranstaltung.

Auf beiden Bildern sehen wir begeisterte Menschen mit Fahnen in der Hand. Wir leben in einer fast unglaublichen Realität.
Am Abend gab es dann wieder für jeden etwas im Fernsehen zu sehen. Schon seit Tagen wurde in den Medien für die neue Staffel der Reality-Show Big Brother geworben. Mich persönlich interessiert das ganz und gar nicht.

Gut, dass wir noch einen Fernseher haben. Ich zog es vor, mir das Fußballspiel zwischen Beitar Jerusalem und Beersheva anzuschauen. Jerusalem hatte noch eine theoretische Chance auf die Meisterschaft, wenn sie das Spiel gewinnen. Es sah auch zunächst ganz gut aus. Nach 22. Minuten stand es 1:0 für Jerusalem. Doch die zweite Halbzeit war dann ganz anders.
Jerusalem verliert gegen BeershevaBeersheva wird der neuer, alte Meister sein. Und ich muss zugeben, dieses Mannschaft hat es sich verdient. Alle Achtung und Glückwunsch. Ich entschuldige mich dafür, dass ich heute auch etwas Fußball mit in meinen morgendlichen Artikel genommen habe, obwohl sicher nicht jeder von Ihnen meine Begeisterung dafür teilen mag. Ich mag das Spiel einfach.
Das war unser Wochenende, liebe Leser. Jetzt beginnt eine neue Woche. Heute wird es zum letzten Mal eine Etappe des Giro d’Italia in Israel geben. Es geht diesmal in den Negev von Beersheva nach Eilat. Eine tolle Strecke mit bestimmt vielen beeindruckenden Bildern, die in der ganzen Welt gesehen werden.
Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen und erfüllten Sonntag und uns einen guten Start in die neue Woche. Machen Sie es gut.
Shalom aus Jerusalem!
Dov




