(JNS) Als Israel die letzte Phase seines Krieges gegen die Hamas im Gazastreifen mit hoher Intensität begann, erklärten führende Experten des Jerusalem Institute for Strategy and Security (JISS) in einem Webinar am Sonntag, dass ein entscheidender militärischer Sieg eine strategische Notwendigkeit mit weitreichenden regionalen und globalen Auswirkungen sei.
Professor Efraim Inbar, der von 2017 bis 2025 Präsident des JISS war, erklärte, dass Israel trotz der bedeutenden Erfolge noch keinen Sieg für sich beanspruchen könne. Er merkte an, dass die Hamas zwar keine unmittelbare militärische Bedrohung mehr darstelle und 70 bis 75 % des einst von ihr kontrollierten Gebiets verloren habe, aber immer noch die Stadt Gaza halte und behaupten könne, fast zwei Jahre Krieg gegen die stärkste Militärmacht des Nahen Ostens überstanden zu haben.
„Die Hamas kann immer noch den Sieg für sich beanspruchen“, sagte Inbar. „Der ‚Widerstand‘ hat fast zwei Jahre überlebt. Es ist offensichtlich, dass die Hamas den Propagandakrieg gewinnt.“ Er argumentierte, dass dies kein...
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