Zwei Israelis wurden am Dienstag bei einem Raketenangriff der Hisbollah auf Kiryat Shmona nahe der Grenze zum Libanon verwundet.
Nach Angaben des medizinischen Notdienstes Magen David Adom waren die Opfer bei Bewusstsein. Ein 15-jähriger Junge befindet sich in einem ernsten Zustand. Der Zustand seiner 47-jährigen Mutter wurde zunächst als mittelschwer, später jedoch auch als schwer beschrieben.
Beide wurden in das Rambam Medical Center in Haifa evakuiert.
נער בן 15 במצב קשה ואשה בת 47במצב בינוני.
קרית שמונה.
עיר במלחמה. pic.twitter.com/2e2qVOhrZs— igal_malka (@igal_malka_5G) February 13, 2024
Am Montag griffen die israelischen Streitkräfte ein Fahrzeug mit Hisbollah-Aktivisten in der Region Maroun al-Ras an und zerstörten terroristische Infrastruktur in den Gebieten Al-Adisa, Al-Khyam und Tir Harfa al Jabin, alle im Südlibanon.
Es war unklar, ob Muhammad Abd al-Rasoul Alawiyah, das für die Region Maroun al-Ras zuständige Hisbollah-Mitglied, den gezielten Tötungsversuch, bei dem mehrere Menschen ums Leben kamen, überlebt hat.
Die IDF hat mehr als 3.400 Ziele der Hisbollah im Südlibanon angegriffen, seit die iranische Terrorgruppe zur Unterstützung der Hamas in den Krieg eingetreten ist.
Die Hisbollah ihrerseits feuerte zwischen dem 8. Oktober und dem 9. Januar mehr als 2.000 Raketen auf Israel ab. Darüber hinaus hat die Gruppe Dutzende von Panzerabwehrraketen und Drohnen auf israelisches Gebiet abgefeuert.
Mehr als 80.000 Israelis, die in Gemeinden nahe der libanesischen Grenze leben, wurden wegen der Raketenangriffe der Hisbollah evakuiert. Israel hat wiederholt deutlich gemacht, sollte die Diplomatie die schiitische Terrorgruppe nicht von der Grenze fernhalten, werde man auf Gewalt zurückgreifen, um die sichere Rückkehr seiner Bürger zu gewährleisten.
Die Angriffe der Hisbollah haben zu militärischen und zivilen Todesopfern und weitreichenden Schäden in Obergaliläa geführt.




