Ein Bericht der New York Post beleuchtet die Sendung „Pioniere von Morgen“, die zwischen 2007 und 2009 auf dem Hamas-nahen TV-Kanal Al-Aqsa ausgestrahlt wurde. Offiziell als Kindersendung getarnt, war sie in Wahrheit ein Propagandainstrument, das Kinder zum Hass auf Juden und zur Gewalt aufrief – und nach Ansicht von Experten half, eine Generation radikalisierter Kämpfer heranzuziehen, von denen einige am 7. Oktober 2023 am Massaker in Israel beteiligt waren.
Während Kinder in Amerika mit Programmen wie Mister Rogers aufwuchsen, die Selbstwert und Freundlichkeit vermittelten, sahen Kinder in Gaza die Figur Farfour – eine Micky-Maus-Kopie, die „Töten! Töten! Töten!“ schrie. Farfour lehrte, den Märtyrertod und die Weltherrschaft unter dem Islam anzustreben, warf Handgranaten, schoss mit Waffen – und verpackte all das in ein Format, das an die „Sesamstraße“ erinnerte, nur dass statt positiver Werte Hass und Judenfeindlichkeit vermittelt wurden.

Die Moderatoren und Figuren sprachen unverhohlen Gewalt aus:
- Nahoul, eine „freundliche“ Biene, versprach, „die Al-Aqsa-Moschee vom Schmutz der jüdischen Verbrecher zu befreien“.
- Assoud, ein Kaninchen, kündigte an, „die Juden zu vernichten und zu essen“.
- Die zehnjährige Moderatorin Sara Barhoum erklärte, sie wolle Ärztin oder Märtyrerin werden, und sang Lieder wie: „Lass deinen Leuchtturm das Meer aus Blut erhellen.“
Die US-Terrorismusexpertin Mia Bloom bezeichnete die Sendung als „erschütternde Propaganda, die Kindern beibringt, dass jeder Israeli böse ist und sterben muss“. Hamas habe bewusst auf beliebte, „freundlich“ wirkende Figuren gesetzt, um Kinder wie durch einen „coolen Freund“ für eine tödliche Ideologie zu gewinnen – oft unter Ausnutzung ihrer eigenen Kriegstraumata.
Auch dramaturgisch wurde die Gewalt inszeniert: Farfour „starb“ am Ende der ersten Staffel in einer Szene, in der er angeblich von IDF-Soldaten getötet wurde. Danach folgten weitere Figuren mit ähnlich gewalttätigen Botschaften, deren „Tode“ ebenfalls Israel zugeschrieben wurden.
Die Sendung, flankiert von gleichlautender Indoktrination in Schulbüchern, Nachrichten und Magazinen, prägte eine Generation, die heute im kampffähigen Alter ist. Viele der damals beeinflussten Kinder gehörten zu den Terroristen, die am 7. Oktober 2023 etwa 1.200 Israelis ermordeten und 251 Menschen als Geiseln verschleppten.
„Pioniere von Morgen“ ist ein extremes Beispiel dafür, wie Hamas Medien einsetzt, um Kinder systematisch zu radikalisieren – mit Folgen, die bis heute sichtbar sind.




