Palästinenser und ihre Anhänger haben Guy Hochman, einen beliebten israelischen Komiker gezwungen, aus Katar zu fliehen. Dieser hatte versucht , die Fußballweltmeisterschaft für einen freundschaftlichen Dialog mit Fans aus dem gesamten Nahen Osten zu nutzen.
In den ersten Tagen der Weltmeisterschaft waren die von Guy Hochman in den sozialen Medien veröffentlichten Videos in Israel ein großer Erfolg.
In den Clips ist Hochman zu sehen, wie er freundliche Gespräche mit Fans aus anderen Ländern des Nahen Ostens beginnt. Sobald Hochman jedoch verrät, dass er Israeli ist, geht die andere Person meist entsetzt weg.
Ironischerweise war der einzige Clip, in dem Hochman weiterhin freundlich behandelt wurde, der mit iranischen Fans, von denen fast alle froh zu sein schienen, dass er Israeli ist. Einer küsste ihn sogar auf die Wange.
מונדיאל, ניסיתי לעשות שלום גם עם האיראנים. pic.twitter.com/A8vLko3FQA
— גיא הוכמן (@HochmanGuy) November 27, 2022
Die Ablehnung im persönlichen Gespräch war nicht das Problem. Hochman hat zweifellos erwartet, dass die meisten Araber ihn als Israeli meiden würden. Aber die Online-Reaktionen auf die Videos wurden zu einem Problem, und zwar zu einem, das Hochman schließlich als lebensbedrohlich empfand.
Schlimmste Hetze
Das vielleicht beschämendste Beispiel für die Hetze gegen Hochman lieferte die ehemalige palästinensisch-amerikanische Journalistin Samar Dahmash-Jarrah, die gerne darauf hinweist, dass sie früher für CNN gearbeitet hat. Sie stellte auf Twitter ein Video ein, in dem Clips von Hochman während seines Dienstes in den israelischen Streitkräften mit Clips aus dem Gazastreifen vermischt wurden, als dieser während eines der letzten Kriege von israelischen Bomben getroffen wurde.
افضحوهم. مجرمون. #مونديال_قطر_2022 pic.twitter.com/kKfH0qZXP0
— Samar D Jarrah (@SamarDJarrah) November 27, 2022
Begleitet wurden die Clips von einem Text, in dem Hochman als „Krimineller“ und „Soldat der Besatzung“ bezeichnet wurde. Dahmash-Jarrah informierte ihre Hunderttausende von Anhängern darüber, dass sich der Israeli derzeit in Katar befindet und eine gefährliche „zionistische“ Bedrohung darstellt.
„Dies ist das Gesicht Israels bei der Fußballweltmeisterschaft“, beendete Dahmash-Jarrah ihr Video.
Aus Angst, dass er bald zur Zielscheibe von Gewalt werden könnte, buchte Hochman, der sich noch bis Ende der Woche in Katar aufhalten sollte, sofort ein Ticket zurück nach Israel, berichtet das Nachrichtenportal N12.





Gut, dass Hochmann direkt nach Israel zurück geflogen ist. Ich an seiner Stelle wäre gar nicht nach Qatar geflogen. Das war sehr mutig von ihm und lebensgefährlich.
Ich würde gern meiner Meinung Ausdruck verleihen, aber so langsam steigt Wut in mir auf – aber wir sollen ja lieben.
Die Doppelzüngigkeit auch der „christlichen“ Welt, die pausenlos ohne IHN nach Seinem Willen zu fragen, die Zweistaatenlösung befürwortet, hat ihre Quelle im Bösen. Nach allem, was den Juden in 2000 Jahren geschah, ist es mir fast unerträglich. Ich bewundere SEIN Volk für Geduld und Aushalten.
Schalom, liebes Gottesvolk! Ich nähre mich derweil von Eurer Wurzel und schäme mich, denn am meisten wurdet ihr in den Jahrhunderten von den Christen verfolgt.