Eine Jüdin, die versehentlich in eine Social-Media-Gruppe aufgenommen wurde, erfuhr, dass pro-palästinensische Aktivisten planen, israelische Teilnehmer des bevorstehenden Boom-Festivals in Idanha-a-Nova, Portugal, zu vergiften.
Das Boom-Festival, das vom 17. bis 24. Juli stattfinden soll, ist ein beliebtes Ziel für junge Israelis, die gerade ihren obligatorischen Militärdienst beendet haben. Portugal selbst ist einer der freundlicheren Orte in Europa, die Israelis dieser Tage besuchen.
Siehe dazu: Neue Christen, Zeugen Jehovas und tanzende Israelis
Aber das Boom-Festival ist eine internationale Veranstaltung, und eine Gruppe von Aktivisten aus dem Ausland sah darin eine Gelegenheit, Israelis zu belästigen und zu schädigen.
Die Jüdin, die anonym mit israelischen Medien sprach, sagte, dass die Gruppe anfangs mit dummen Ideen um sich warf, um ihre Verachtung für Israelis auszudrücken. Doch im weiteren Verlauf wurden die Ideen zu Plänen, die dann in einem gemeinsamen Telefongespräch wiederholt wurden.
Insbesondere planten sie, die israelischen Besucher mit Strychnin zu vergiften, einer Substanz, die in Düngemitteln verwendet wird und für Menschen tödlich sein kann. Die Gruppe sprach auch darüber, die Israelis von ihren Zelten wegzulocken und diese Zelte dann in Brand zu setzen.
Der nachstehende Nachrichtenclip beginnt auf Hebräisch, das Interview mit der betreffenden Jüdin wird jedoch auf Englisch geführt:
⚠️The Global Intifada has progressed to chemical warfare⚠️@kann_news reveals a plot by violent pro-Palestinian activists to poison thousands of Israelis at a music festival in Portugal—then set them on fire.
— Eylon Levy (@EylonALevy) June 9, 2025
Der Antisemitismus, der unter dem Deckmantel des Anti-Israel-Aktivismus auftritt, geht zunehmend von feindseliger Rhetorik zu mörderischen Handlungen über.




