MitgliederNeue Christen, Zeugen Jehovas und tanzende Israelis

Im kleinen portugiesischen Ort Belmonte trifft man auf die Geschichte portugiesischer Marranen, Missionare der Zeugen Jehovas und junge Israelis, die das Boom-Festival in den Bergen Portugals besucht haben. Eine Spirale der Zeit und Dynamik, in der das Leben stärker ist als jede Anfeindung.   

von Anat und Aviel Schneider | | Themen: Christen
Kreuze dominieren das kleine, von Juden bewohnte Dorf Belmonte in Portugal. Sie erinnern an die Zwangsbekehrung der Juden auf der Iberischen Halbinsel zum Christentum. Foto: Aviel Schneider

Dieser Artikel erschien in der aktuellen September – Oktober – Ausgabe von Israel Heute. Israel Heute – Mitglieder lesen die Artikel zuerst. Noch kein Mitglied? Klicken Sie hier!

 

In dem Bergdörfchen Belmonte gelten die „Neuen Christen“ noch immer Juden. Berichtet hat uns das ein junger Mann, mit dem wir uns in einem Café unterhalten haben. Es war elf Uhr vormittags und schon heiß. In den Gassen drängten wir uns immer unwillkürlich auf die Schattenseite. Das pastorale Städtchen liegt unterhalb des Naturparks Serra da Estrela. Besonders auffallend sind die Kreuze auf den Dächern. Ein großes Holzkreuz steht an der alten Stadtmauer.

Über Jahrhunderte hinweg lebten in Belmonte jüdische Familien, die ihren Glauben versteckten. Nach außen gaben sie sich als Christen, wie ihre christlichen Nachbarn. Innerhalb ihrer vier Wände lebten sie aber als Juden. 1917 wurde die jüdische Gemeinde in Belmonte entdeckt, als ein jüdischer Ingenieur aus Polen, sein Name war Samuel Schwarz, Familien antraf, die jüdisches Brauchtum pflegten....

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Eine Antwort zu “Neue Christen, Zeugen Jehovas und tanzende Israelis”

  1. hdfuerst sagt:

    Die “Zeugen Jehovas” – man verzeihe mir den Missbrauch des Namens Gottes, der durch die Nennung dieser Sekte bereits besteht, waren schon zweimal nahe daran, die Juden zu unterstützen, einmal nach dem Ersten Weltkrieg bis 1938, und wieder kurz vor 1973, aber
    die “Leitende Gesellschaft” in New York hat sich wieder dagegen entschieden, weil sie beschlossen hatten, dass die 144 000 Juden aus der Offenbarung sie selbst sind, die führenden Prediger. Schade!

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