In der Nacht von Donnerstag auf Freitag, nach einer Marathonsitzung von rund zehn Stunden, billigte das israelische Sicherheitskabinett den Plan von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zur vollständigen Übernahme von Gaza und wies den Alternativplan von Generalstabschef Generalleutnant Eyal Zamir zur Einkesselung und Zermürbung der Hamas zurück. Die mit Mehrheit getroffene Entscheidung markiert einen dramatischen Wendepunkt im andauernden Krieg in Gaza, löst jedoch innen- wie außenpolitisch gleichermaßen heftige Kontroversen aus. Handelt es sich um einen strategischen Schritt zur Niederwerfung der Hamas – oder um ein gefährliches Wagnis, das das Leben der Geiseln gefährdet und Israels internationale Isolation vertieft?
Die Kabinettssitzung, die um 18 Uhr begann und erst in den frühen Morgenstunden endete, offenbarte eine tiefe Kluft zwischen Netanjahu und Zamir. Netanjahu, unterstützt von Ministern rechtsextremer Parteien wie Itamar Ben-Gvir und Bezalel Smotrich, drängte auf die vollständige Einnahme der Stadt Gaza als ersten Schritt eines umfassenderen Plans zur Sicherheitskontrolle über den gesamten Streifen. Zamir hingegen warnte, dass der Plan das Leben der...
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Meiner Meinung nach die einzige Möglichkeit. Ich habe dafür gebetet 🙂
Israel befand sich in der Sackgasse der Medien/Meinungsmanipulation und musste da raus. Das Argument, die Geiseln wären gefährdeter als ohne Invasion, ist Blödsinn.
Die Geiseln sind so oder so gefährdet, aber sie sind das EINZIGE Faustpfand der Terroristen, und sie werden sich hüten, das aufzugeben. Das ist ein bewusster Psychokrieg gegen die Geiselfamilien.
Da Israel Kommandoaktionen plant, um die Geiseln zu befreien, und oft ziemlich sicher ist, wo sie sich befinden, wird auch daran gedacht. Ich finde den Plan sehr gut, das schreibt jemand, der etliche Bücher zu dem Thema veröffentlicht hat und seit 30 Jahren in einem Gebetskampf für Israel steht.
Schalom, Am Israel Chai