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MitgliederDie traurigsten Augen der Welt: Begegnung mit der Mutter einer Geisel

Warum ich mich erst nach 344 Tagen Krieg einem Protest für die Freilassung der Geiseln anschloss.

Einav Zangauker, Mutter der Geisel Matan Zangauker | Foto: Abir Sultan/EPA-EFE

Dieser Artikel erschien in der aktuellen November– Dezember – Ausgabe von Israel Heute. Israel Heute – Mitglieder lesen die Artikel zuerst. Noch kein Mitglied? Klicken Sie hier!

Vor einigen Monaten ging ich an einem Freitagnachmittag mit Freunden an den Strand. Endlich einmal eine Auszeit vom Krieg. Und von Jerusalem, das zwar nicht bombardiert wird, aber dennoch wie ein Dampfkessel unter Druck steht.

Als wir über den Parkplatz gingen, fiel mir ein Auto auf. Es war über und über mit Aufklebern zur Geiselsituation bedeckt. Schwarze, weiße und rote Banner mit „Geiseln vermisst“, lächelnde 3D-Gesichter neben den Worten „Bring them home!“ (Bringt sie nach Hause).

 

MATANS MUTTER

Auf dem Beifahrersitz saß eine Frau, die ich schon oft im Fernsehen gesehen hatte, es war Einav Zangauker. Ihr Sohn Matan, 25 Jahre alt, war am 7. Oktober 2023 aus dem Kibbuz Nir Oz entführt worden. Mein Herz wurde schwer – ihr Blick spiegelte rastlose Verzweiflung und eine unbeschreibliche...

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Patrick Callahan

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