Unsere Überschrift ist übrigens nicht aus der Luft gegriffen. Der paschtunische Stamm, der bei weitem die größte Gruppe innerhalb der Taliban darstellt, hat nachweislich jüdische Wurzeln, wie ich im Folgenden zeigen werde.
Letzte Woche verkündete ein Taliban-Sprecher in Afghanistan, die neue Regierung in Kabul wolle Beziehungen zu allen Ländern der Welt, nur nicht zu Israel.
Das hat Israel nicht weiter gekratzt, denn der jüdische Staat hat keinerlei Interesse daran, Beziehungen zu diesem fanatischen islamistischen Regime zu knüpfen, das die Menschenrechte missachtet und durch Terror und Täuschung erneut an die Macht gekommen ist.
Dennoch sollte man die offen antisemitische Äußerung der Taliban nicht ignorieren, denn sie ist Teil einer weit verbreiteten Hasskampagne, die den seit langem bestehenden Antisemitismus durch Anti-Israelismus oder Anti-Zionismus ersetzt hat.
Die Hasskampagne gegen Israel grassiert vor allem in islamischen Ländern, die von Diktatoren oder von Regimen geführt werden, die man als „islamistisch“ bezeichnen könnte.
Artikel nicht lesbar?
Sie sind bereits Mitglied? Melden Sie sich an, um weiterzulesen.




