Die Israelische Armee hat ein Video veröffentlicht, in dem ein junger Syrer, der im Bürgerkrieg in Syrien verletzt und in Israel behandelt wurde, von seinen Eindrücken erzählt. Er ist nur einer von 4000 Syriern, die bis heute in Israel behandelt wurden. Auch hat Israel tonnenweise humanitäre Hilfe an die Nachbarn in Syrien geschickt.
Der Syrer erzählt:
„Ich bin 24 und stamme aus Daraa, aus dem Süden Syriens. Die Zusammenstösse mit dem Regime begannen und entwickelten sich nach 6 Monaten zu einem krieg mit dem Militär. Nachdem sich mein Zustand verschlechtert hatte wurde mir geraten, nach Israel zu gehen. So habe ich mich im Jahr 2014 an der Grenze für meine erste Operation gemeldet. Ich erzählte es meinen Eltern und sie waren beruhigt von der Tatsache, dass ich in Israel war. Sie brauchten sich keine Sorgen mehr um mich zu machen.
Syrien war so ein schöner Ort – sehr freundlich. Es war gut für alle Religionen dort. Jeder hatte sine eigenen Traditionen und Wege. Jeder verstand den anderen und respektierte sich gegenseitig. Der Krieg hat die Situation zum Rassismus geändert. Und wir wollen diesen Rassismus nicht. Wenn sich die Lage doch nur etwas beruhigen könnte und alles wieder so sein würde, wie es einmal gewesen ist. Der Verlust ist auf beiden Seiten, für das Regime und die Rebellen.
Israel hat uns wirklich überrascht, besonders die von uns, die an der Grenze leben. Früher haben wir einen großes Hass gegenüber den Staat Israel empfunden. Habe jetzt hat sich unsere Einstellung um 180 Grad verändert. Der Hauptgrund dafür ist die humane Behandlung aller benachbarten Bürger und der Verletzten. Die Verletzten haben keinen anderen Zufluchtsort, wo jede einzelne Person behandelt wird, unabhängig von ihrer Religion, außer dem Staat Israel.
Ich sehe die Bürger, die in Frieden mit allen Religionen leben. Ich sehe Dinge, die ich zuvor nie in meinem Leben gesehen habe. Menschen leben in einer Gelassenheit und Normalität. Wenn es dieses Leben doch nur in Syrien geben könnte und der Krieg zu einem Ende käme, das Lächeln zu allen Gesichtern zurückkehren würde.“




