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Die erste Ziegelstein der „Deep State“-Mauer Israels ist gefallen

Generalmajor Yifat Tomer-Yerushalmi muss ihres Dienstgrades entledigt werden und sich für die von ihr verursachten Schäden an Soldaten der Israelischen Armee (IDF) sowie dem Staat Israel strafrechtlich verantworten.

Die Militärstaatsanwältin der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (Military Advocate General, MAG) beim Willkommenszeremoniell für die neu ernannte Generalstaatsanwältin Gali Baharav-Miara in Jerusalem am 8. Februar 2022. Foto: Yonatan Sindel/Flash90.

(JNS) In einer beunruhigenden Enthüllung dieser Woche räumte Israels Militärstaatsanwältin (MAG) Generalmajor Yifat Tomer-Yerushalmi ein, persönlich die Freigabe – ja, die verstärkte Verbreitung – eines gefälschten Videos autorisiert zu haben, das IDF-Soldaten vorwarf, sexuelle Gräueltaten an Gefangenen der Hamas begangen zu haben.

Die Person, der der Schutz unserer Truppen anvertraut war, wurde stattdessen zum Sprachrohr einer Lüge so grotesk, dass sie unsere Verteidiger zu Monstern stilisierte und die Grundlage für anti-israelische Resolutionen bei den United Nations bildete – sie wurden als Vergewaltiger gebrandmarkt.

Siehe: Zusammenstöße bei Festnahme von Soldaten durch Militärpolizei

Damit schuf diese hochrangige juristische Beamtin die schlimmste Blutlüge in der gesamten jüdischen Geschichte, mit Milliarden von Menschen weltweit, die jenes manipulierte Video sahen und den empörenden Vorwürfen Glauben schenkten.

Dies kam nur ans Tageslicht durch einen internen Bericht des Shin Bet, der zeigte, dass Beamte zugaben, die MAG habe die Freigabe des gefälschten Videos an die Medien autorisiert. Nicht die Generalstaatsanwältin. Nicht das Oberste Gericht. Und schon gar nicht die Mainstream-Medien.

Sie alle deckten diesen Skandal eineinhalb Jahre lang, während manche von ihnen selbst nach einer ordentlichen Untersuchung schrien. Das explosive Geheimdienststück kam nicht zufällig ans Licht. Es wurde durch den Mut und die Integrität des neuen Shin Bet-Chefs David Zini hochgespielt. Merke dir seinen Namen.

Als Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu Zini für den Shin Bet-Posten vorschlug, startete das juristische Establishment und seine Mainstream-Medien-Verbündeten eine Rundum-Schmäh- und Rechtskampagne, seine Berufung zu zerstören. Sie nannten ihn „ungeeignet“, „gefährlich“ und „politisiert“, weil er ein gläubiger Mann mit elf Kindern ist!

Jetzt wissen wir, warum. Zini stellt eine ernsthafte Bedrohung für den politischen linken Deep State dar – nicht für Israels Sicherheit, sondern für deren Kontrolle über die Führung des Landes. Sie hatten zu Recht Angst vor seiner Ernennung.

Hätte jemand aus der vom Deep State genehmigten Liste statt Zini den Posten übernommen, wäre dieser ganze Skandal verborgen geblieben. Ihre Zustimmung kommt stets mit einem Preis: Loyalität zu ihren Vertuschungen.

Zini übernahm das Amt, weil Netanjahu ein Jahr lang standhielt durch Rechtskriege und Schmähkampagnen – und die Wahrheit endlich durch ihre Mauer des Schweigens brach. Der erste Ziegelstein Israels Deep State ist gefallen, und nun wird der Verfall darunter für alle sichtbar.

Generalstaatsanwältin Gali Baharav-Miara ernannte die gleiche MAG, die seiner Ernennung widersprochen hatte, damit sie den Skandal untersuchen sollte – trotz möglicher Interessenskonflikte, denn nur jemand in ihrem Büro hätte das gefälschte Video weiterleiten können.

Als diese Entscheidung vor dem Obersten Gerichtshof angefochten wurde, stimmten die Richter ihr zu – ein Arrangement, das lächerlich wäre, wenn es nicht so gefährlich wäre. Es ist, als würde man den Brandstifter die Feueruntersuchung leiten lassen, mit einem korrupten Juristen, der für den anderen deckt.

Jahrelang warnten viele von uns davor, dass hochrangige Figuren im israelischen Rechtssystem als ein selbst­schützendes, ideologisch getriebenes Netzwerk operieren. Dieser Deep State schützt die Seinen und unterdrückt den Dissens. Und jedes Mal, wenn wir sprachen, wurden wir Verschwörungstheoretiker oder Extremisten genannt.

Doch ein Muster ist erkennbar:

  • Die MAG ertappt bei Freigabe einer gefälschten Attacke auf IDF-Soldaten.
  • Die Generalstaatsanwältin blockiert Verantwortung und deckt sie.
  • Der Oberste Gerichtshof gibt die Vertuschung frei.
  • Die Mainstream-Medien jubeln ihnen zu und ignorieren jede faktenbasierte investigative Berichterstattung über diesen gewaltigen Skandal.

Und trotz alledem haben Zini und die mutige Gruppe im Shin Bet, die sich geweigert haben stillzuhalten, alles verändert.

Die politische Linke, die nicht aufhört von „Demokratie“ und „Rechtsstaat“ zu predigen, hat ein System verteidigt, das beides untergräbt – ein System, das korrupte Insider schützt, während es Patrioten, die dieses Land verteidigen, angreift.

Dieser Skandal ist ein Wendepunkt. Die Maske ist gefallen. Die Mauer aus Lügen und Macht, die den Deep State Israels seit Jahrzehnten stützte, beginnt zu bröckeln.

Tomer-Yerushalmi muss ihres Dienstgrades enthoben werden und sich für das, was sie den IDF-Soldaten und dem Staat Israel angetan hat, vor Gericht verantworten.

Und das ist erst der Anfang. Wir müssen echte, umfassende Justizreformen fordern, um die nicht gewählte Festung zu demontieren, die Israels Demokratie gekapert, seine Soldaten verraten und die Öffentlichkeit jahrelang manipuliert hat.

Israel gehört seinem Volk – nicht den juristischen Eliten, nicht den Mainstream-Medien und nicht dem Deep State. Der erste Ziegel ist gefallen. Jetzt ist es an der Zeit, die ganze Mauer einzureißen.

 


Anmerkung der Redaktion, Update:

Am Abend des 2. November 2025 galt Yifat Tomer-Yerushalmi mehrere Stunden lang als vermisst, nachdem ihr Fahrzeug am Strand von Herzlia gefunden worden war. In ihrer Wohnung entdeckte die Polizei einen Brief an ihre Familie, was zunächst die Befürchtung auslöste, sie könnte sich etwas angetan haben.

Rettungs- und Polizeikräfte suchen am Strand von Hof HaTzuk in Tel Aviv nach Generalmajor Yifat Tomer-Yerushalmi, der Militärstaatsanwältin der IDF. Tomer-Yerushalmi wurde später lebend und wohlauf gefunden, am 2. November 2025. Foto: Avshalom Sassoni / Flash90.

Noch am selben Abend wurde sie nach einer Suchaktion lebend aufgefunden und kurz darauf von der Polizei festgenommen. Nach israelischen Medienberichten wird sie nun verdächtigt, Ermittlungen behindert zu haben, da ihr Mobiltelefon nicht gefunden wurde. Das Gerät gilt als zentrales Beweisstück, weil es möglicherweise Informationen enthält, die für die laufenden Untersuchungen im Zusammenhang mit der Weitergabe des Videos aus der Militärhaftanstalt Sde Teiman von Bedeutung sind.

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Patrick Callahan

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3 Kommentare zu “Die erste Ziegelstein der „Deep State“-Mauer Israels ist gefallen”

  1. Maya Leu sagt:

    Guten Tag
    Im Artikel von Avi Abelow steht, dass das geleakte Video gefälscht war.
    In unseren Medien (Schweiz) las/hörte ich nichts von Fälschung.
    Im nationalen Radio (SRF) wurde der Beitrag zu diesem Thema wie folgt angekündigt:
    „In Israel tritt die oberste Staastsanwältin der Armee zurück. Sie hatte ein Video geleakt, das die mutmassliche Misshandlung von palästinensichen Häftlingen zeigt.“
    Im anschliessenden Interview mit Gisela Dachs, freie Journalistin in Tel Aviv, bekommt man den Eindruck, dass die palästinensischen Häftlinge tatsächlich sehr schlimm misshandelt wurden und dass die rechten Politiker nicht wollen, dass die Welt das erfährt und dass sie darum auf die Armeejustiz massiven Druck ausüben.
    Was sind denn nun die Facts???

  2. Francis Moragon sagt:

    SEHR GEEHRTE FRAU LEU
    ANBEI EINEN ARTIKEL ÜBER DAS THEMA

    Die Beamtin zeigt sich verantwortlich für ein Video-Leak, das Soldaten bei der Misshandlung eines Häftlings zeigen soll.
    Gestern, 15:46 Uhr
    Das Geständnis: Israels bisherige oberste Militärstaatsanwältin, Jifat Tomer-Jeruschalmi, ist am Wochenende im Zusammenhang mit der Affäre um ein geleaktes Video aus dem berüchtigten Militärlager Sde Teiman von der Polizei festgenommen worden. Das bestätigte Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir zu Medienberichten. Tomer-Jeruschalmi hatte am letzten Freitag ihr Rücktrittschreiben eingereicht, nachdem sie zuvor die Verantwortung für das Leak übernommen haben soll. Mit ihrer Zustimmung zur Veröffentlichung des Clips wollte sie laut Berichten «der falschen Propaganda gegen die Militärjustizbehörde entgegentreten».

    Das Video: Das Video soll die Misshandlung eines palästinensischen Häftlings durch israelische Soldaten der Reservisteneinheit 100 zeigen, wie die freie Journalistin Gisela Dachs in Tel Aviv erklärt. Es sei im August 2024 dem israelischen Fernsehen zugespielt worden. Teile davon hätten darauf in den sozialen Medien die Runde gemacht. Laut Dachs ging es im Video um einen Gefangenen, der am ganzen Körper verletzt worden war. Einschliesslich des Intimbereichs, so dass er ins Spital gebracht werden musste. Die Anschuldigung einer Vergewaltigung sei nicht aufrechterhalten worden.

    Eine Verurteilung und weitere Anklagen: Im Februar 2025 wurde einer der Soldaten wegen dieser Vorfälle zu einer Haftstrafe ohne Bewährung verurteilt. Die Ankläger der israelischen Armee erhoben noch im selben Monat Klage gegen fünf weitere Reservisten, die am Misshandlungsfall beteiligt gewesen sein sollen. Auf den Aufnahmen der Überwachungskamera ist die Misshandlung jedoch nicht eindeutig sichtbar, weil die Soldaten mit Schutzschilden eine Art Mauer bildeten. Rechte Kreise warfen der Militärstaatsanwaltschaft vor, die Soldaten fälschlicherweise zu beschuldigen und das Militär in seiner Arbeit zu behindern und politisch beeinflussen zu wollen.

    Die Ermittlungen zum Leak: Militärstaatsanwältin Jifat Tomer-Jeruschalmi habe bei den damaligen polizeilichen Ermittlungen behauptet, mit diesem Leak nichts zu tun zu haben. Nun habe sie zugegeben, gelogen zu haben, was eine klare Verletzung ihrer Amtspflichten darstelle, so Dachs. Jetzt müsse eine Nachfolge bestimmt werden, die das Dossier übernehmen könne. Trotz des Schadens für Justiz und Militärjustiz und einem grossen Vertrauensverlust müsse auch künftig solchen Fällen – auch im Interesse der Armee – nachgegangen werden, sagt Dachs. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sieht in der Veröffentlichung des Videos den «möglicherweise schlimmsten Anschlag» auf Israels Image seit der Staatsgründung. Er kündigte eine unabhängige Untersuchung an.

    Rendez-vous, 3.11.2025, 12:30 Uhr ; srf/brut;stal;liea

  3. Manfred Olszewski sagt:

    Das geleakte Video betr. Misshandlung Palästinensischer Gefangener durch IDF: Videos können sehr leicht gefälscht werden , auch z.B mit KI – die Palästinenser haben erfolgreiche Fälscher genug! Ist das bekannt?

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