In den ersten Tagen nach dem Massaker des 7. Oktober schickte Rabbi Oury Cherki ein außergewöhnliches Schreiben an hunderte muslimische Geistliche in der arabischen Welt. Unter dem Titel „Was das Judentum über den Islam denkt“ fragte der Jerusalemer Rabbiner: Ist eine theologische Korrektur im Islam möglich – eine, die gegenseitige Anerkennung nicht nur zwischen Menschen, sondern auch zwischen Religionen erlaubt?
Die Botschaft fiel nicht auf taube Ohren. Einige Monate später wurde Rabbi Cherki eingeladen, an der Spitze einer Delegation nationalreligiöser Rabbiner nach Abu Dhabi zu reisen, zu Gesprächen mit religiösen und politischen Führern der Vereinigten Arabischen Emirate. Das Ergebnis waren seltene Gespräche über bis dahin tabuisierte Themen, darunter die Bindung Isaaks, die Gültigkeit der Tora und das Recht des jüdischen Volkes auf sein Land. „Ich hörte von ihnen Antworten, von denen ich niemals erwartet hätte, sie von muslimischen Geistlichen zu hören“, erzählt Cherki. „Antworten, die die zionistische Bewegung als moralisch anerkennen.“
ISMAEL UND ISAAK – DIE WURZEL EINES MODERNEN KONFLIKTS
Der Konflikt, so...
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Danke für diesen sehr ermutigenden Artikel….
„Aufhebung des Fälschungsvorwurfs, Anerkennung der Tora als wahres und gültiges Wort Gottes. Anerkennung der göttlichen Bestimmung Israels, das jüdische Volk kehrt in sein historisches Land zurück und soll dort herrschen.“ Der Islam soll mit fliegenden weißen Fahnen Israel umarmen?
„Die Menschheitsgeschichte geht auf eine göttliche Religion zu – einen Ort, an dem der Schöpfer dem Geschöpf begegnet.“ So steht es in der Bibel geschrieben. Aber werden die Muslime dem Rabbi Sherki schon bald folgen?