BBC gibt zu: Israel muss Palästinenser nicht impfen

Im Rahmen des “Oslo-Abkommens” wollten die Palästinenser es “alleine schaffen”; aber in Wirklichkeit hilft Israel ihnen dabei

BBC gibt zu: Israel muss Palästinenser nicht impfen
Abed Rahim Khatib/Flash90

Die BBC gehörte zu einer Reihe von internationalen Medien, die im letzten Monat Israel dafür kritisierten, dass es die palästinensischen Araber nicht in seine erfolgreiche COVID-19-Impfkampagne einbezogen hat.

Laut der Weltpresse war diese angebliche Diskriminierung nicht nur moralisch falsch, sondern auch ein Verstoß gegen die unterzeichneten Friedensabkommen zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde.

Wie es in der internationalen Mainstream-Medienberichterstattung über Israel üblich geworden ist, wurden Anschuldigungen erhoben, die allein auf den Tiraden palästinensischer Sprecher basierten, ohne dass sich Journalisten die Mühe machten, die Fakten zu überprüfen.

Siehe: PA beschuldigt Israel der “Gesundheits-Apartheid”

Letzte Woche gab die BBC zu, dass sie sich geirrt hatte und dass Israel nach den sogenannten “Osloer Verträgen” nicht für die medizinische Versorgung der Palästinenser verantwortlich ist, weil die Palästinenser darauf bestanden, dies selbst zu übernehmen.

Eine Korrektur einer Sendung der BBC vom 16. Januar lautete:

“Wir erklärten, dass nach den Osloer Verträgen die palästinensische Gesundheitsversorgung letztlich in der Verantwortung der israelischen Regierung liegt.

“Obwohl das Thema umstritten ist, geben die Abkommen – die Israel mit der Palästinensischen Befreiungsorganisation unterzeichnet hat – der Palästinensischen Autonomiebehörde die Aufsicht über das öffentliche Gesundheitswesen unter dem Prinzip der Selbstbestimmung.”

Man muss auch bedenken, dass Israels Erfolg bei der Beschaffung von so vielen Impfstoffdosen, während andere Länder (einschließlich der Länder, in denen die Impfstoffe produziert wurden) Schwierigkeiten haben, genügend Fläschchen in die Hände zu bekommen, darauf zurückzuführen ist, dass Israel zugestimmt hat, detaillierte medizinische Daten im Zusammenhang mit der Impfaktion mit Pfizer zu teilen. Millionen von Dosen an die Palästinenser zu verschenken, würde es für Israel unmöglich machen, seine vertraglichen Verpflichtungen gegenüber dem Arzneimittelhersteller zu erfüllen.

Natürlich hat die Geschichte auch einen moralischen Aspekt, ebenso wie die Tatsache, dass es sehr im Interesse des israelischen Gesundheitswesens liegt, die palästinensisch-arabische Bevölkerung zu impfen, insbesondere die Hunderttausende, die innerhalb der Grünen Linie arbeiten.

Und Tatsache ist, dass Israel den Palästinensern inmitten der Corona-Krise Hilfe geleistet hat, einschließlich der Spende von Impfdosen. Aber es war nicht so einfach, dies zu tun, und das liegt an der palästinensischen Führung. Letztes Jahr lehnte die Palästinensische Autonomiebehörde sogar die Coronavirus-Hilfe aus den Vereinigten Arabischen Emiraten ab, weil diese über Israel lief.

Siehe dazu: Israels Impfkampagne und die Nächstenliebe 

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