Araber freuen sich über den Tod von Soleimani, außer den Palästinensern EPA-EFE/CLEMENS BILAN
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Araber freuen sich über den Tod von Soleimani, außer den Palästinensern

Ist es ein Wunder, dass die Palästinenser die arabische Unterstützung für ihre Sache verlieren?

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Der Angriff auf die US-Botschaft in Bagdad war nur das jüngste Ereignis der iranischen Provokationen gegen US-Interessen in der Region. Eine amerikanische Drohne wurde im Oktober im Persischen Golf abgeschossen und es gab Angriffe auf US-Ölfabriken in Saudi-Arabien und auf Öltanker im Persischen Golf in der Nähe von Oman. Die amerikanische Antwort kam zwar etwas spät, war aber besonders schmerzhaft.

Die Tötung von Qassim Soleimani zusammen mit Abu Mahdi al-Mohandas, dem stellvertretenden Leiter der „Volksrekrutierungsmiliz“ (al-Arakib al-Schababi) am Freitag, durch die Amerikaner war für die iranische Führung sehr schmerzhaft. Soleimani war nicht nur ein General und Kommandeur der Al-Quds-Streitkräfte der Revolutionsgarden, er war auch ein adoptierter und geliebter Sohn des höchsten geistigen Führers des Iran, Al-Khameini. Die beiden hatten eine sehr enge Beziehung und es herrschte gegenseitige Bewunderung. Soleimani hatte im Iran weitreichende Befugnisse, die ihn nach Khameini zur zweithöchsten Autorität machten.

Die Berichte über den Tod von Soleimani führten in der arabischen Welt zu…