(JNS) Den „Eid des hebräischen Arztes“ zu erfüllen – das aus zehn Punkten bestehende medizinische Gelöbnis, das in Israel dem hippokratischen Eid entspricht – ist in Kriegszeiten nicht immer einfach. Besonders dann nicht, wenn das eigene Haus erst kürzlich durch iranische Raketen zerstört oder schwer beschädigt wurde.
Der erste Absatz dieses Eides lautet:
„Du wirst deine Pflicht Tag und Nacht erfüllen und den Kranken in ihrer Not zu jeder Zeit und zu jeder Stunde beistehen.“
Überall in Israel – von Eilat über Beersheva bis Tel Aviv – kümmern sich Ärzte weiterhin um ihre Patienten, obwohl sie selbst mit persönlichen Verlusten, beschädigten Wohnungen und vorübergehenden Umzügen zu kämpfen haben.
Dr. Amir Shahar, 76, leitender Arzt in der Notaufnahme des Yoseftal Medical Center von Clalit in Eilat und nach eigener Beschreibung ein Pionier der Notfallmedizin in Israel, war am 15. März gerade auf dem Weg vom Krankenhaus in Eilat zu seinem Haus in Tel Aviv, als sein Sohn anrief und ihm mitteilte, dass ihre Wohnung durch eine aus Iran abgefeuerte Rakete schwer...
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