In 1. Mose Kapitel 39 geht es um sexuelle Belästigung. Das Objekt der Begierde ist ein Fremder, ein Hebräer, ein Sklave. „Josef war ein erfolgreicher Mann“ (Vers 2). „Und Josef fand Gnade in seinen Augen und diente ihm“ (4). „Josef war schön von Gestalt und schön von Angesicht“ (6). „Alles, was er hat, hat er in meine Hand gegeben“ (8).
Potifars Frau ist reich und nutzt ihren Status gegenüber dem Diener aus. Ein Vorfall, wie wir ihn aus unserer Zeit vielfach kennen, nur in diesem Fall belästigt eine Frau den Mann, worüber wir in unseren Tagen weniger hören. Eine frustrierte Frau sucht Befriedigung bei ihrem Sklaven. Zuerst versucht sie, Josef zu verführen. Er verweigert sich ihrem Flirten: „Wie sollte ich nun ein solch großes Übel tun und wider Gott sündigen?“ (9)
Damit erklärt Josef der Frau, dass Gott alles sieht, auch wenn ihr Ehemann davon nichts erfährt. Josef geht das Risiko ein, dass sich Potifars Frau beleidigt fühlt. Aber dann fasst sie ein anderes Mal Josef mit ihren Händen. Sie befiehlt Josef: „Lege dich zu mir“...
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