Die Ankündigung der USA, ihre Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen, ist den Palästinensern ein Dorn im Auge. Die Entscheidung soll nun im Mai 2018 anlässlich der Jubiläumsfeierlichkeiten umgesetzt werden, wofür Donald Trump eventuell nach Jerusalem kommen wird.
„Al-Quds ist die ewige Hauptstadt Palästinas, und daran kann kein amerikanischer Präsident etwas ändern.“ Mit solchen Worten polemisieren palästinensische Politiker gegen Trump. „Den Amerikanern und Israelis wird es nicht gelingen, eine neue Realität in Jerusalem zu erzeugen“, unterstrich Mahmud Abbas. „Damit hat Israel die Tür für eine Zwei-Staaten-Lösung endgültig zugeschlagen.“ Abbas rief den UN-Sicherheitsrat und die internationale Gemeinschaft zu einer Nahost-Konferenz auf, als Alternative zur amerikanischen Vermittlerrolle.
Wie sich die Palästinenser über die amerikanische Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels ärgern, so hatte sich Israel seit Jahrzehnten darüber geärgert, dass Jerusalem nicht als solche anerkannt worden war. Wenn nun das palästinensische Lager Israel und die USA dafür kritisiert, macht es sich sogar die israelische Terminologie...
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