Kuntar brachte es 1979 mit seiner führenden Rolle in einem barbarischen Terrorangriff zu trauriger Berühmtheit. Mit einem Schlauchboot waren er und seine Männer am Strand von Naharia gelandet. Brutal ermordeten sie vier Israelis, darunter einen Mann und seine vierjährige Tochter. Kuntar kam 2008 im Rahmen eines Gefangenenaustauschs mit der Hisbollah auf freien Fuß.
Samir Kuntar stieg fortan in der Hierarchie des Terrors auf. Nasrallah beauftragte ihn, auf der syrischen Seite der Golan-Höhen eine Hisbollah-Struktur aufzubauen, mit dem ausdrücklichen Ziel, Angriffe gegen den jüdischen Staat auszuführen. Jerusalem sah sich genötigt, dem einen Riegel vorzuschieben. Pressemitteilungen zufolge tötete am 19. Dezember 2015 in Jaramana, einem Vorort von Damaskus, eine Rakete der israelischen Luftwaffe den Erz-Terroristen und acht seiner Männer.
Die Hisbollah schäumte vor Wut. Anfang Januar 2016 wurden israelische Militärfahrzeuge mit Sprengsätzen angegriffen. Glücklicherweise kam dabei niemand zu Schaden. Israel beschoss daraufhin terroristische Ziele im Südlibanon.
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