Bei Tiefbauarbeiten im Bereich der Jerusalemer Stadtgrenze ist ein 2100 Jahre alter, in Kalkstein gemeißelter Schriftzug gefunden worden, der den Namen Jerusalem enthält, und zwar ausgeschrieben und in derselben Schreibweise wie heute.
Der Stein ist Bestandteil einer Struktur aus der Zeit der Römer. Die Inschrift ist auf Aramäisch, der damals gängigen Sprache der Region, aber die Buchstaben sind hebräische. Es wird vermutet, dass die Steine bereits früher verbaut gewesen sind und von den Römern nur wiederverwendet wurden. Die Inschrift besagt „Hananiah, Sohn des Dodalos von Jerusalem“
Inschriften aus der Zeit des Tempels, die Jerusalem erwähnen, sind sehr selten. Die Stadtbezeichnung erscheint dann oft in einer Kurzform. Dieser Fund ist der älteste seiner Art. Bislang gibt es nur eine Münze, die vergleichbar alt ist...
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