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MitgliederDer Jerusalemer Tempel im Neuen Testament

Wer die historische Verbindung zwischen dem jüdischen Volk, und dazu gehört selbstverständlich das moderne Israel, und dem Tempelberg in Jerusalem leugnet, leugnet damit auch den biblischen Erlösungsplan.

Titusbogen Foto: Creative Commons

Nach Gottes heiligem Willen wurden auf dem Berg Moriah von den Juden der Erste und der Zweite Tempel gebaut. Der Berg wird auch als Berg Zions oder Tempelberg bezeichnet. Salomo, Israels dritter König, baute 950 v. Chr. den Ersten Tempel. Er wurde 586 v. Chr. von Nebukadnezar, dem Babylonier, zerstört. 516 v. Chr. kamen die Juden aus dem Exil in Mesopotamien zurück und begannen, ihren Tempel wieder aufzubauen.

Im zweiten Jahrhundert v. Chr. wurde der Zweite Tempel von den Makkabäern (Hasmonäer) eingeweiht. Er avancierte zum Zentrum des jüdischen Lebens. König Herodes, fälschlich „der Große“ genannt, baute 20 v. Chr. den Tempel aus und verschönerte ihn. Dieser König, der seine Frau, seine Söhne sowie unschuldige Säuglinge in Judäa umbringen ließ (Matthäus 2) errichtete den flachen, riesigen Innenhof um das Heiligtum. Auf dieser großen Plattform, die von vier eindrucksvollen Trägerwänden (eine davon ist die heutige Klagemauer) umgeben war, verkündete der Herr Jeschua einige seiner wichtigsten Botschaften (Matthäus 26,55). Während er täglich im Tempel lehrte, suchten die Obersten im Volk nach einem Weg, wie sie ihn beseitigen könnten. Es gelang ihnen nicht, da so viele...

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Patrick Callahan

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