Archäologen der minimalistischen Schule argumentierten über Jahrzehnte hinweg, dass König David eine mythische Figur sei. Bis in den 1990er Jahren sein Name in Tel Dan auftauchte. Dennoch hielten sie daran fest, dass David eine Art örtlicher Kriegsherr gewesen sei, der nur eine kleine Gegend um Jerusalem beherrschte. In “David and Salomon – Between Myth and Historical Reality” (2006) nennen die Archäologen Israel Finkelstein und Neil Silberman die Verbindung zwischen Salomo und den Kupferminen von Timna eine „Wahnvorstellung”, sie behaupten, die biblische Geschichte sei ohne archäologischen Beweis. Noch 2006 glaubten die Archäologen, dass die Kupferminen von Timna schon 200 Jahre vor König Salomo existierten.
Ein archäologischer Fund der letzten Zeit jedoch fordert die minimalistische Schule einmal mehr...
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