Guten Morgen liebe Leser!
Diese Woche ist irgendwie sehr schnell vergangen. Das Wochenende steht schon wieder vor der Tür. Vielleicht liegt es daran, dass wir in den letzten Tagen sehr intensiv mit der Fertigstellung der nächsten Ausgabe unseres Israel Heute Magazins beschäftigt waren. Kurz bevor das Magazin zum Druck geschickt wird, wird es immer etwas hektischer hier bei uns in der Redaktion. Letzte Korrekturen, noch schnell etwas hinzufügen, einen Artikel aktualisieren, da vergeht die Zeit dann wie im Fluge. Bevor wir dann ins Wochenende starten, soll die August/September Ausgabe druckfertig sein. Danach gibt es einen Monat Pause, hier auf unserer Internetseite werden wir natürlich weiterhin für Sie da sein und mit Ihnen den israelischen Sommer verbringen. Und der hat in diesem Jahr mit voller Energie begonnen. Es gab bis jetzt noch keinen Tag, an dem die Temperaturen unter der 30 Grad Marke lagen. Und so soll es wohl auch erstmal bleiben.
Und hier ist das Wetter für heute in Israel:
Weiterhin sehr warm und trocken im Landesinneren und in den Bergen. Temperaturen ähnlich wie gestern. An der Küste schwül. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 32 Grad, Tel Aviv 30 Grad, Haifa 30 Grad, Tiberias am See Genezareth 39 Grad, am Toten Meer 40 Grad, Eilat am Roten Meer 41 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth ist um einen halben Zentimeter gesunken und liegt jetzt bei -213.42 m unter dem Meeresspiegel.
Damit der Sommer nicht zu langweilig wird, beschäftigt man sich hier bei uns gleich mit mehreren Affären. Gestern berichtete ich Ihnen von der sogenannten „Akte 3000“ bezüglich der U-Boote aus Deutschland, heute wird schon, noch nicht offiziell, von einer „Akte 4000“ geredet, die momentan unter dem Namen „Bezeq-Affäre“ bekannt ist, in den Medien aber schon als eventuelle „Akte 4000“ bezeichnet wird. Dabei geht es um die Beziehungen von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und der Telekommunikations-Gesellschaft Bezeq und deren Vorsitzenden Shaul Elovitch, einem Freund Netanjahus. Netanjahu hatte bis vor kurzem auch den Posten des Kommunikationsministers inne. Und diesem Ministerium wird vorgeworfen, Bezeq anderen Gesellschaften gegenüber vorteilhaft behandelt zu haben, wodurch der israelische Verbraucher zu Schaden gekommen sei, wegen eines fehlenden Wettbewerb unter den Gesellschaften. Gleichzeitig hätte das Nachrichtenportal Walla, das im Besitz des Freundes von Netanjahu und Vorsitzenden von Bezeq ist, Netanjahu in der Berichterstattung in ein positives Licht gestellt. Das erinnert einen doch an die „Akte 2000“, bei der es um die Beziehungen Netanjahus mit dem Herausgeber der Zeitung Jediot Achronot geht. Netanjahu hätte nicht von seinen freundschaftlichen Beziehungen zum Chef von Bezeq und Walla berichtet. Ob es nun tatsächlich auch eine „Akte 4000“ geben wird, wird sich noch zeigen. Die heutigen Titelseiten beschäftigen sich alle mit den aktuellen Skandalen, den U-Booten aus Deutschland und die Affäre um Bezeq.

Es gibt also genug Stoff, damit der Sommer nicht zu langweilig wird und die Medien etwas zu tun haben. Der Sommer ist für so etwas immer eine gute Zeit. Wir werden den Sommer am Wochenende auch ausnutzen und vielleicht endlich mal an den Strand fahren. Jetzt, wo die Quallen wieder weg sind, sollten wir unsere Nähe zum Strand wirklich nutzen. Von Modiin aus fährt man nur eine knappe halbe Stunde zum Strand, ob zum Strand von Tel Aviv oder auch nach Rishon LeZion. Die zentrale Lage von Modiin, eine knappe halbe Stunde nach Jerusalem und auch nach Tel Aviv, ist sehr praktisch. Wir liegen genau in der Mitte. Aber ich bleibe auch immer gerne zuhause und genieße den Sommer in unserem Garten, wenn es nicht zu heiß ist. Das Wochenende soll allerdings mit Temperaturen um die 36 Grad sehr warm werden. Also, ab zum Strand.
Vielleicht zu diesem hier?
Oder etwas nördlicher nach Herzliya:
Ich werde mich überraschen lassen. Ich wünsche Ihnen einen angenehmen und friedlichen Donnerstag, machen Sie es gut.
Shalom aus Jerusalem!
Dov




