Araber sprechen öffentlich nicht mehr nur über Frieden mit Israel, sondern teilweise mit erstaunlicher Bewunderung über den jüdischen Staat, seine Armee, seine Widerstandskraft und seinen gesellschaftlichen Zusammenhalt. Ein libanesischer Christ kündigt an, nach Tel Aviv zu reisen und das Grab Ariel Scharons zu besuchen. Ein irakischer Schiit fordert seine Landsleute auf: „Lernt von Israel.“ Saudis sprechen Hebräisch, libanesische Journalisten erklären Frieden mit Israel zum nationalen Interesse, und Golf-Araber verteidigen israelische Soldaten vor einem arabischen Publikum. Was früher als Verrat gegolten hätte, wird heute vor laufender Kamera ausgesprochen. Noch handelt es sich um einzelne Stimmen, doch gerade darin liegt die eigentliche Revolution: Das jahrzehntelange arabische Tabu, Israel ausschließlich als Feind betrachten zu dürfen, bekommt Risse. Und ausgerechnet dort, wo ein Frieden mit Israel am dringendsten notwendig wäre, unter den Palästinensern, bleibt dieses Tabu besonders stark.
Ein libanesischer Christ sitzt vor einer Kamera und spricht über Israel. Nicht über „den zionistischen Feind“, nicht über „Widerstand“ und auch nicht über die Befreiung Jerusalems. Er sagt, er wolle nach Tel Aviv fahren,...
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Shalom,
danke für den interessanten, informativen Artikel.
Es wäre schön, wenn auch in Europa in der Politik diese Veränderungen mehr wahr genommen würden.
„Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“. (sowjetischen Staatspräsidenten Michail Gorbatschow).
Ich möchte Glauben haben, dass es anders wird .
Liebe Segensgrüße nach Jerusalem.
Shalom
Der ehemalige jordanische König Hussein hatte recht, als er gesagt hat, dass Israel Frieden mit Regierungen macht und nicht mit den Völkern. Aber Staaten haben nur diesen Weg „top-down“, weil sie das gesamte Volk im Blick haben müssen. Das Gute aber kommt „botom-up“, nämlich dort, wo Menschen sich entscheiden, sich in den Dienst des Nächsten zu stellen und so im kleinen Maßstab den Frieden in ihrem Gefolge haben. Genau das hat Jesus seine Nachfolger gelehrt.
Die pro-israelische Haltung wird bald die Regel sein, nicht nur in der Region sondern auch weltweit. Die im Artikel genannten Vorkämpfer, wie Ruwad Nassar, Tony Boulos, Loay Alshareef, Amjad Taha und Ghaith al-Tamimi und andere werden von ihrem Vorweggehen und Anstoßen dieser neuen weltweiten Bewegung große Vorteile haben und die werden den Lohn finden, den sich die Jihadisten und anderen Israelhasser gegenseitig fälschlich versprechen. Auch werden die Algorithmen des WWW dafür sorgen, dass sich die Äußerungen aller Israelfreunde schnell und weit verbreiten.